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FÖRDERSITUATION OBERÖSTERREICH


Bitte informieren Sie sich auch über bundesweite Förderungen, die evtl. interessant für Sie sein können: Österreichweite Förderungen.


PV-Profis

Förderung für betriebliche PV-Eigenverbrauchsanlagen

Förderstart 1. März 2016

Förderwerber – Wer wird gefördert?

Unternehmen mit Betriebsstandort in OÖ, die eine PV-Anlage zum Eigenverbrauch mit einer Leistung von 6  bis 200 kWpeak errichten.

Förderungsgegenstand – Was wird gefördert?

Der Ankauf und die Errichtung von neuen Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch (Netzparallelbetriebsanlagen), sowie Erweiterungen von bestehenden Anlagen ab 6 kWpeak zur Optimierung des Eigenverbrauchs.

 

Förderhöhe – Wie hoch wird gefördert?

Das Ausmaß der Förderung beträgt 150,– Euro je kWpeak oder maximal 50 Prozent der Netto-Anschaffungskosten.

Für die ersten 5 kWpeak wird auf die Förderung des Klimafonds des Bundes verwiesen. Die Förderung wird ausschließlich als De-minimis-Beihilfe gemäß Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 vergeben.

 

Förderungsvoraussetzung – Welche Kriterien sind zu erfüllen? (Auszug!)

Antragstellung vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung, Lieferung, Baubeginn gemacht werden.

Der Stromertrag der Anlage und die Eigenverbrauchsquote sind jährlich zu dokumentieren.

Die Anlage muss mit nachstehender Berechnungsformel eigenverbrauchsoptimiert geplant und errichtet werden:

 

Was meinen wir mit „EIGENVERBRAUCHSOPTIMIERT“?

Bei Anlagen mit einer Leistung von bis zu 15 kWpeak wird die maximal förderbare Anlagengröße wie folgt berechnet:

Stromverbrauch laut der Stromrechnung des letzten Jahres (falls dieser atypisch ist, dann durchschnittlicher jährlicher Stromverbrauch laut Stromrechnung der letzten drei Jahre) in kWhdividiert durch 3.000 = förderbare Anlagengröße in kWpeak.

Beispiel: 21.000 kWh Jahresstromverbrauch; max. förderbare Anlagengröße bzw. max. förderbare Leistung errechnet sich wie folgt:
21.000 kWh Jahresstromverbrauch dividiert durch 3.000 = max. 7 kWpeak minus 5 kWpeak = max.2 kWpeak geförderte Leistung durch dieses Förderprogramm

 

Wenn der Jahresstromverbrauch (Stromverbrauch laut der Stromrechnung des letzten Jahres; falls dieser atypisch ist, dann durchschnittlicher jährlicher Stromverbrauch laut Stromrechnungen der letzten drei Jahre) größer als 45.000 kWh ist, wird die maximale förderbare Anlagengröße wie folgt berechnet: 15 kWpeak plus eine Leistung in kWpeak, die sich wie folgt errechnet: Jahresstromverbrauch minus 45.000 kWh, dieser Wert dividiert durch 5.000.

Beispiel: 50.000 kWh Jahresstromverbrauch; max. förderbare Anlagengröße bzw. max. förderbare Leistung errechnet sich wie folgt:
15 plus ((50.000 minus 45.000) dividiert durch 5.000) = 16 kWpeak minus 5 kWpeak = max. 11kWpeak geförderte Leistung durch dieses Förderprogramm

Die geplante und zur Förderung eingereichte PV-Anlage darf maximal PEAK-Leistung (auch im realisierten Zustand) nicht überschreiten.

 

Alle Informationen unter www.land-oberoesterreich.gv.at/170952.htm


Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage und Netzzugang

Der Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage wird gleichzeitig mit dem Antrag auf Netzzugang vollelektronisch über ein Web-Formular bei der Behörde gestellt.

Die notwendigen Daten für eine technische Beurteilung der geplanten Anlage werden dem jeweiligen Stromnetz-Betreiber ebenfalls elektronisch übermittelt. Dieser bestätigt die technischen Eckdaten, worauf die Behörde den Anerkennungsbescheid ausstellt und an den Antragsteller (per Post) und andere Systempartner bzw. Förderstellen (elektronisch) übermittelt.

Der Netzbetreiber tritt seinerseits mit dem Antragsteller schriftlich in Kontakt und übermittelt ein Begrüßungsschreiben mit dem für den Kunden reservierten Einspeisezählpunkt der Photovoltaik-Anlage.

Nach der Fertigstellung der Anlage erfolgt eine technische Abnahme sowie das Aufschalten durch Techniker des Netzbetreibers. Diese Daten werden dann vom Netzbetreiber wieder elektronisch an die Energiebehörde übermittelt und schließen damit das Verfahren ab.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Land Oberösterreich zu finden.

 

Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage

 

Photovoltaik_Leitfaden_2016

 


Solarpotenzialkataster Oberösterreich

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind.

Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert. Der Solarpotenzialkataster für Oberösterreich lässt sich einfach über das Kartierungssystem DORIS abrufen. Außerdem besteht ein seperater Solarpotentialkataster für Linz, den Sie unter untenstehendem Link finden.

Oberösterreich: https://doris.ooe.gv.at/viewer/(S(yhf1q4pwsfvrfnv5m0floael))/init.aspx?ks=alk&karte=sonne

Linz: http://webgis.linz.at/rpweb/index.aspx?site=GMSC_RPWEB&project=Solarpotential&map=241&x=70500&y=352800&scale=2500&sid=8a04df66-8c6b-47bd-8a4f-f0a39ba7240a

 


Kontaktperson Landesregierung – Anerkennung als Ökostromanlage

Mag. Walter Wöss
Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft
Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht
Kärntnerstraße 10-12
4021 Linz
Telefonnr: +43 (0) 732 / 77 20-125 99
Fax: +43 (0) 732 / 77 20-21 34 09
E-Mail: auwr.post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

 


 

Archiv 2015: Förderprogramm für Photovoltaikanlagen auf Kindergärten

Das Förderprogramm ermöglicht die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf oö. Kindergärten und unterstützt die Themen Ökostrom sowie Strom sparen in der Schule!

Im Rahmen des Förderprogramms können 200 oö. Kindergärten zu Sonnenkindergärten werden!

Zielgruppe des Programms sind oö. Kindergärten (gemäß oö. Kinderbetreuungsgesetz § 2 Abs. 1 Pkt. 3) bzw. deren Erhalter.

Bundeseinrichtungen und Betriebskindergärten werden nicht gefördert.

Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen von 0,5 bis 3 kWpeak Leistung, die auf oö. Kindergärten neu errichtet werden, werden mit maximal 1.500 Euro/kWp gefördert.

Befindet sich der Kindergarten in einer Gemeinde, die aktiv am Energiespar- oder Klimaschutzprogramm des Landes Oberösterreich teilnimmt (EGEM Förderzusage durch das Land Oberösterreich liegt vor oder Klimabündnisbeitrittserklärung ist unterfertigt), erhöht sich die Förderhöhe um 500 Euro/kWp.

Die maximale Förderungsintensität ist mit 75 % der anrechenbaren Investitionskosten begrenzt. Der erzeugte Strom muss überwiegend selbst verbraucht werden (Jahresbilanz).

Alle Informationen zur Förderung finden Sie unter www.pv-schule.at sowie weitere Details zum Förderprogramm finden Sie hier.