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FÖRDERSITUATION SALZBURG


Bitte informieren Sie sich auch über bundesweite Förderungen, die evtl. interessant für Sie sein können: Österreichweite Förderungen.


PV-Profis

Förderung von Stromspeichern

Infos zur Förderaktion (bis 30.11.2016):

Gefördert werden Lithium-Titanat und Lithium-Eisenphosphat Stromspeicher.

Es besteht keine Beschränkung der Größe der PV-Speicheranlage, gefördert wird allerdings nur bis zu einer Größe von 6kWh Brutto- Speichergröße. Der Fördersatz liegt bei 600 Euro/kWh, max. 30 % der gesamten Investitionskosten.

Spezielle Förderbestimmungen:
  • Aufschaltung Internetportal
  • Verpflichtende Energieberatung
  • Bereitstellung von Messdaten
  • Serienschaltung der Lithium-Zellen
  • Einzelzellüberwachung des Lade- und Entladevorgangs
  • Zeitwertersatzgarantie von mindestens 7 Jahren
  • Rücknahmeverpflichtung des Hersteller/Händler
  • Entkupplungsschutz der Anlage muss gegeben sein
  • Keine Speicherladung aus dem Netz
  • Inselbetrieb bei Netzausfall
  • Hausnetzsysteme und Einbindung in die bestehende elektrische Anlage
  • Offenlegung der elektronischen Schnittstelle des Akkumulatoren- Managementsystems durch den Hersteller
  • Information an den Netzbetreiber
  • Bedienungsanleitung und Einschulung des Betreibers
  • Wiederkehrende Überprüfungen (alle 2 Jahre) durch ein dafür befugtes Elektrounternehmen
  • Hinweis an sichtbarer Stelle über die Existenz einer Photovoltaikanlage für die Einsatzkräfte der Feuerwehr (inkl. Information des Kommando der örtlichen Feuerwehr)

Alle weiteren technischen Richtlinien sowie den ausführlichen Förderleitfaden finden Sie online www.energieaktiv.at/information/foerdermoeglichkeiten

2016-Richtlinien_Speicherfoerderung_SBG


PV-Förderung für Privathaushalte

Gefördert werden Anlagen bis 3 kWp.
Ein Nachweis des Eigenverbrauchs ist nicht erforderlich.
Gefördert wird ab 1 kWp bis 3 kWp. Die Förderung beträgt € 600 pro kWp.

Ebenfalls werden 2-achsig nachgeführte Photovoltaikanlagen in Freiaufstellung bis zu einer Größe von max. 2 kWp gefördert.
Die Förderung beträgt € 900 pro kWp, das sind maximal € 1.800 für eine Anlage.

Eine Anschlussförderung mit der Klima- und Energiefonds PV-Kleinanlagen ist in Salzburg nicht möglich.

Die gesamten Informationen finden Sie im Förderleitfaden sowie sowie direkt bei der Förderstelle online www.energieaktiv.at/information/foerdermoeglichkeiten.

 


PV-Förderung für Großanlagen (30. November 2016)

Gefördert werden:

  • Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen, an denen Privatpersonen Anteile erwerben mit einer Leistung über 50 kWp (die Leistung kann auf mehrere Bauwerke aufgeteilt werden). Die Anteile je Privatperson müssen mindestens 0,5 kWp betragen und es müssen zumindest 10 Privatpersonen beteiligt sein.
  • Photovoltaikanlagen für öffentliche Bauwerke, die durch Dritte betrieben und gewartet werden mit einer Leistung über 10 kWp.
  • Photovoltaikanlagen für Abfallsammel- und behandlungsanlagen oder Abwasserbehandlungsanlagen, jeweils mit einer Leistung über 10 kWp.
  • Photovoltaikanlagen für Nahwärmeversorgungseinrichtungen mit einer Leistung ab 5 kWp.
  • Photovoltaikanlagen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe mit einer Leistung über 30 kWp.
  • Photovoltaikanlagen auf Gebäuden von Vereinen oder konfessionellen Einrichtungen mit einer Leistung über 5 kWp.

Es wird empfohlen, dass die Anlagen auf einen Eigenverbrauchsanteil von mindestens 80% ausgelegt werden. Gefördert werden maximal 0,3 kWp pro MWh Stromverbrauch. Die Berechnung der maximal förderbaren Anlagenleistung erfolgt durch die Multiplikation des Jahresstromverbrauchs mit 0,3. Der so berechnete Wert wird auf die nächste ganze Zahl aufgerundet. Für Nahwärmeversorgungsanlagen wird die maximal förderbare Anlagenleistung durch die Förderstelle so bestimmt, dass anhand des Lastprofils der Eigenbedarf zumindest 90% beträgt.

Die technische Planung der Anlage durch den Elektrotechniker muss vor der Einreichung des Förderantrags erfolgen.

Der Förderantrag muss vor Bestellung der Anlage gestellt werden. Mit der Errichtung der Anlage darf erst nach Vorliegen der schriftlichen „vorläufigen Förderinformation“ von der Förderstelle des Landes Salzburg begonnen werden.

 

Fördersatz

Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Direktzuschusses pro Anlage gewährt.

Die Förderung setzt sich zusammen aus:

  • einem Sockelbetrag und
  • einem Zuschuss in Höhe von 20% der Netto-Investitionskosten bis zu einer maximal geförderten Leistung von 200 kWp

Der Sockelbetrag beträgt 5.000 Euro. Für Gemeinschaftsanlagen gem. Punkt 1 und Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden gem. Punkt 2 erhöht sich der Sockelbetrag um 2.500 Euro.

 

Richtlinie zur Förderung von Photovoltaik Großanlagen

Förderhomepage: http://www.energieaktiv.at/information-und-beratung/foerdermoeglichkeiten/direktzuschuss/solar/photovoltaik-grossanlagen/

 


PV-Förderung für Abwasserbehandelnde-Betriebe

Gefördert werden Anlagen bis 100  kWp.
PV-Anlagen mit einer Größe über 5 kWp erhalten einen Sockelbetrag in Höhe von € 1.000,–.

Darüber hinaus gilt:
1.-5. kWp: Ist beim Klima- und Energiefonds (KLIEN) zu beantragen
6.-10. kWp werden mit € 500 prok Wp gefördert
11.-25. kWp werden mit € 300 prok Wp gefördert
26.-100. kWp werden mit € 100 prok Wp gefördert

Die gesamten Informationen finden Sie im Förderleitfaden sowie direkt bei der Förderstelle online unter www.energieaktiv.at/information/foerdermoeglichkeiten .

 


PV-Förderung für gemeindeeigene Gebäude

Förderung der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden mit einem Pauschalfördersatz von 15 % pro Anlage (keine Mindestinvestitionssumme, keine Bürgerbeteiligungsmodelle). Zugrunde gelegt ist, dass die Anlagenplanung mit einem Mindestertrag von 900 kWh/a je kWp, von befugten Unternehmern unter www.energieaktiv.at erstellt, abgesendet und bestätigt wird. Eine Fördergenehmigung im Rahmen des GAF schließt grundsätzlich eine mögliche Inanspruchnahme weiterer EU-, Bundes- oder Landesförderungen nicht aus.

 

Richtlinie zur Abwicklung der Förderungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds

 


PV-Förderung für betriebliche Photovoltaik-Anlagen (31. Dezember 2016)

Ab 13. März fördert das Bundesland Salzburg PV-Anlagen auf Betrieben:

Eine Förderung ist ab dem 6. kWp einer PV-Anlage möglich. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe, gefördert wird allerdings max. bis zu einer Größe von 100 kWp. Die ersten 5 kWp können im Zuge der Investitionsförderung des Klima- und Energiefonds gefördert werden.

Eine Eigenverbrauchsquote von mindestens 60 % ist sicherzustellen. Der Eigenverbrauch muss nachgewiesen werden.

Voraussetzung für die Förderung ist eine spezifische, unabhängige und produktneutrale Beratung, die unter Bedachtnahme auf die Gesamtenergiesituation des Unternehmens erfolgt und entweder durch einen Berater des Umwelt Service Salzburg oder durch ein dazu befugtes Unternehmen durchgeführt wird. Die Beratung wird im Ausmaß von 50 % der Beratungskosten, höchstens jedoch mit 400 Euro unterstützt. 

Fördersatz:

Die Förderung besteht aus einem Sockelbetrag von 1.000 Euro und einer leistungsabhängigen Förderung, die sich nach den zurechenbaren, erreichten kWp der Anlage wie folgt staffelt:

  • Die 6. bis 10. kWp einer  PV-Anlage wird mit 500 Euro/kWp gefördert
  • Die 11. bis 25. kWp einer PV-Anlage wird mit 300 Euro/kWp gefördert
  • Die 26. bis 100. kWp einer PV-Anlage wird mit 100 Euro/kWp gefördert

Diese Anlagenplanung ist online mithilfe des auf der Internetseite www.energieaktiv.at/information-und-beratung/fv-planer bereit gestellten Programms „Photovoltaik-Anlagenplaner“ durchzuführen.

Diese Förderungsaktion läuft bis 31. Dezember 2016.

 

Förderrichtlinie

Förderhomepage: www.salzburg.gv.at/betriebliche-photovoltaik

 

Es gibt einige Gemeinden, die Fotovoltaik-Anlagen zusätzlich unterstützen. Eine Liste aller Gemeinden mit energierelevanten Förderungen finden Sie hier.

Informationen zur Errichtung von Fotovoltaik-Anlagen bei der Wirtschaftskammer Salzburg

 


Solarleitfaden für das Bundesland Salzburg

Von der Planung der Photovoltaik-Anlage bis zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht – auf diesem Weg hilft der “Salzburger Photovoltaik-Leitfaden 2016”

Solarleitfaden für das Bundesland Salzburg


Elektrizitätsrechtliche Bewilligungsverfahren für Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie

Bewilligungs- und Anzeigepflicht

Photovoltaikanlagen bis zu einer Leistung von 100 kWpeak sind nach dem LEG weder anzeigenoch bewilligungspflichtig. Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 100 bis höchstens 500 kWpeak unterliegen der Anzeigepflicht nach § 45 Abs 2 LEG.

Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 500 kWpeak unterliegen einer Bewilligungspflicht nach § 45 ff LEG.

Alle Informationen auch unter www.salzburg.gv.at/themen/energie/energierecht

 

Kontakt:
Amt der Salzburger Landesregierung
Abteilung 7 Referat 7/01 – Wasser- und Energierecht
Michael-Pacher-Straße 36
5020 Salzburg
Telefonnr.: +43 (0) 662 / 8042-4374
E-Mail: wasser-energierecht@salzburg.gv.at

 


Baubewilligungen nach dem Salzburger Baupolizeigesetz

Seit August 2012 wurde die Bauordnung zugunsten der Photovoltaik verbessert:

Für PV-Anlagen auf oder an bestehenden Bauten ist nach Inkrafttreten der Änderung keiner Bewilligung notwendig, wenn die Errichtung oder Änderung der Baubehörde schriftlich mitgeteilt worden ist und sie

  • in Dach- oder Wandflächen von Bauten eingefügt werden;
  • auf Dächern parallel dazu in einem Abstand von höchstens 30 cm, im rechten  Winkel zur Dachfläche gemessen, angebracht werden;
  • auf Dächern anders als in der in Ziffer 2 beschrieben angebracht werden und  die gedachte Umrissfläche gemäß § 57 Absatz 3 erster Satz ROG 2009 nicht  überragen;
  • auf Dächern von Nebenanlagen (§ 25 Absatz 7a Einleitungssatz BGG) angebracht  werden und die gedachte Linie gemäß § 25 Absatz 7a Ziffer 4 BGG nicht überragen oder an Wandflächen in einem Abstand bis höchstens 30 cm angebracht werden,  wenn dadurch der seitliche Mindestabstand zur Bauplatzgrenze nicht unterschritten  wird.

Die Bewilligungsfreistellung gilt außer im Schutzgebiet nach § 2 des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes 1980 und in Ortsbildschutzgebieten nach § 11 Absatz 1  und 2 des Salzburger Ortsbildschutzgesetzes 1999 auch nicht in Gebieten, für die  der Bebauungsplan die äußere architektonische Gestaltung von Bauten festlegt.  Bei Neu-, Auf- und Zubauten sollen Solaranlagen im Rahmen des ohnedies erforderlichen Bewilligungsverfahrens mitbehandelt werden.

 


Solarpotenzialkataster Salzburg

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind.

Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert. Der Solarpotenzialkataster für Salzburg lässt sich einfach über das Kartierungssystem SAGIS abrufen.

Salzburg: http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/(S(q0uybaswkayhy52ly0o0kybo))/init.aspx?karte=basis&geojuhuschema=Adressen/Namensgut&defaultlogo=verkehrenergie&gdiservices=energie&sichtbar=Solarpotenzial%20pro%20Jahr%20(Hausfl%C3%A4chen)


 

Kontaktperson Landesregierung

Mag. Rudolf Krugluger
Abteilung 4: Energiewirtschaft und -beratung
Amt der Salzburger Landesregierung
Fanny-von-Lehnert-Straße 1, Postfach 527
5010 Salzburg
Telefonnr.: +43 (0) 662 / 8042- 3151
Handynr: +43 (0) 664 / 304 68 38
E-Mail: rudolf.krugluger@salzburg.gv.at