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FÖRDERSITUATION WIEN


Bitte informieren Sie sich auch über bundesweite Förderungen, die evtl. interessant für Sie sein können: Österreichweite Förderungen.


PV-Profis

Photovoltaik-Anlagen

Wien forciert im Sinne der Energieziele der Smart City Wien Rahmenstrategie den Ausbau von Sonnenenergie. Die bestehende Förderung von Photovoltaik-Anlagen aus den Mitteln des Ökostromfonds wird zu den bisherigen Konditionen weitergeführt, bis zum 31. Dezember 2016. Elektrische Speicher können als Ergänzung zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage oder in Kombination mit gleichzeitiger Errichtung einer neuen Photovoltaik-Anlage beantragt werden. Bis zur Ausschöpfung der zu Verfügung stehenden Mittel werden maximal 200 elektrische Speicheranlagen gefördert.

 

Förderung von Photovoltaik-Anlagen

Bei privaten Antragstellerinnen und Antragstellern werden Anlagen über die Landesförderung Wien gefördert. Das Ausmaß der Förderung beträgt maximal 40 Prozent der förderungsfähigen Gesamtkosten in Form eines einmaligen Investitionszuschusses. Anlagen bis zu 5 kWp werden mit 275 Euro pro kWp gefördert. Bei Anlagen deren Leistung 5 kWp übersteigt, werden die ersten 5 kWpmit 275 Euro und die über die 5 kWp hinausgehende Leistung mit 400 Euro pro kWp gefördert. Die Umsetzungsfrist beträgt ein Jahr ab Förderzusage.

Für betriebliche Anlagen, deren Leistung 5 kWp übersteigt, werden die über die 5 kWp hinausgehenden kWp vom Land Wien mit 400 Euro pro kWp bzw. bis zu 40 Prozent der förderungsfähigen Gesamtkosten gefördert. Die ersten 5 kWp werden vom Land Wien nicht  gefördert.

Gefördert werden

  • Photovoltaik-Anlagen mit mindestens 900 Volllaststunden pro Jahr, unter Nachweis standardisierter Berechnungsmethoden.
  • Anlagen, bei denen eine Möglichkeit zur Einspeisung ins öffentliche Netz besteht.
  • Kosten von immateriellen Leistungen (Planungs- und Beratungsleistungen, Gutachten einschließlich der hierfür erforderlichen Vorleistungen und Versuche, et cetera).

Ökostromanlagen bzw. Photovoltaikanlagen – Förderinformationen und Förderantrag

 


Förderung von elektrischen Speichern

Gefördert wird die Neuerrichtung stationärer Stromspeicher basierend auf Lithiumtechnologie in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage.

Ein Lastmanagement wird extra mit bis zu 300 Euro gefördert.

Elektrische Speicher bringen viele Vorteile mit sich. Sie speichern den mit der eigenen PV-Anlage produzierten Strom und können ihn in nicht sonnigen Zeiten wieder abgeben. So steigt der Eigenverbrauch. Das lohnt sich, weil weniger Energie vom Netz bezogen werden muss. Auch für Netzbetreiber sind sonnige Tage, an denen viel Sonnenstrom einfließt, eine große Herausforderung. Mit elektrischen Speichern können die Netze zu Spitzenzeiten entlastet werden.

Speicheranlagen – Förderinformationen und Förderantrag

 


Förderung von Hybrid-Anlagen (PVT)

Sogenannte Hybrid-Kollektoren kombinieren die Erzeugung von Strom und Wärme in einer Anlage. Mit der Wärmeabfuhr durch den Solarthermie-Teil des Kollektors soll auch eine Effizienzsteigerung der PV-Anlage erfolgen, da deren Wirkungsgrad bei zu hohen Temperaturen sinkt.

Hybridkollektoren dienen zur gleichzeitigen Erzeugung von Elektrizität und Wärme, die zusätzlich genutzt werden kann. Die Förderung für Hybridkollektoren beträgt 600 Euro pro kWp, maximal jedoch 40 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten oder 60.000 Euro in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses.

Gefördert wird die Neuerrichtung von Hybrid-Anlagen zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme aus Sonnenenergie unter folgenden Voraussetzungen:

  • Die Möglichkeit zur Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Netz muss bestehen.
  • Mindestens 900 Volllaststunden pro Jahr, unter Nachweis standardisierter Berechnungsmethoden
  • Kollektoren müssen der Prüfungsrichtlinie „Solar Keymark“ entsprechen sowie DIN EN 12975-1 beziehungsweise ÖNORM EN ISO 9806 (hydraulischer Teil des Kollektors)
  • Sämtliche technische Richtlinien, die für (elektrische) PV-Anlagen gelten, müssen eingehalten werden.
  • Bei Antragstellung muss ein Konzept für die geplante Wärmenutzung übermittelt werden

Hybridanlagen (PVT) – Förderinformationen und Förderantrag

 

 Errichtung und Betrieb einer Fotovoltaikanlage ab 16 kW und Anerkennung als Ökostromanlage – Genehmigung – MA 64

 

Errichtung und Betrieb einer Fotovoltaikanlage bis 15 kW und Anerkennung als Ökostromanlage – Anzeige – MA 64

 

Informationen zur architektonischen Begutachtung durch die MA 19:  www.wien.gv.at/baulicheanlagen/fotovoltaik-solaranlage.html | Leitfaden MA 19

Bauordnung Wien

 


Solarleitfaden Wien

Downloadbar mit Klick auf das Cover:

Solarleitfaden                                                                        Solarleitfaden | Beiheft

2015-Solarleitfaden       2015-Solarleitfaden-Beiblatt

 


Solarpotenzialkataster Wien

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind.

Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert. Der Solarpotenzialkataster für Wien lässt sich einfach über das Kartierungssystem des Magistrats abrufen.

Wien: https://www.wien.gv.at/umweltgut/public/grafik.aspx?ThemePage=9


 

Kontakt Förderung

KPC (Abwicklungsstelle für die Klimafondsförderung)
Serviceteam Photovoltaik
Türkenstraße 9
1092 Wien
Telefonnr.: +43 (0)1 / 31 6 31 – 730
Fax: +43 (0)1 / 31 6 31 – 99730
E-Mail: wien-pv@kommunalkredit.at
www.pv.klimafonds.gv.at

 

Magistratsabteilung 20 – Energieplanung

Amerlingstraße 11
1060 Wien

Ing. Ursula Heumesser
Telefonnr.: +43 (0)1 / 4000 – 88324
Fax: +43 (0)1 / 4000 – 99 – 88324
E-Mail: ursula.heumesser@wien.gv.at

DI Beate Ebersdorfer
Telefonnr.: +43 (0)1 / 4000 – 88323
Fax: +43 (0)1 / 4000 – 99 – 88323
E-Mail: beate.ebersdorfer@wien.gv.at