Pressekonferenz – Start der Sonnenstrompetition

 

Unterlagen zur Sonnenstrompetition für Steuerfreiheit von Eigenstromverbrauch 

 

Pressereaktionen – Teil 1 (10. März – 15. Mai 2014)

Pressereaktionen – Teil 2 (ab 21. Mai 2014)

PVA-Presseaussendung 10. Juli 2014: Lebenswichtiger Sonnenstromimpuls aus dem Parlament

Mit der kurz vor der Sommerpause des österreichischen Parlaments beschlossenen Änderung des Elektrizitätsabgabegesetzes von 1996 ist ein entscheidender Meilenstein zum Ausbau der Photovoltaik in Österreich gesetzt worden. Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) bedankt sich bei allen im Parlament vertretenen Parteien ausdrücklich für diese Entscheidung. Mit einer Besteuerung des Eigenstromverbrauchs ab 5.000 kWh wäre die gesamte private aber auch gewerbliche Sonnenstromnutzung in Frage gestellt gewesen. Mit der Erhöhung auf einen Freibetrag von 25.000 kWh sind nur noch Anlagen mittlerer Größe betroffen. So sind u.a. Schulen, Kindergärten kommunale Einrichtungen, gewerbliche Mittelbetriebe und landwirtschaftliche Betriebe von der Steuer nicht mehr betroffen. Hans Kronberger: „Die Entscheidung des Parlaments war eine Sternstunde des Hausverstands“.

Ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem bestehenden Gesetz, besteht im Wesentlichen darin, dass nach altem Gesetz nach Überschreiten der Grenze von 5.000 kWh rückwirkend die gesamte Menge besteuert worden wäre, während jetzt die ersten 25.000 kWh grundsätzlich frei sind und somit allen Eigenstromnutzern geholfen ist. Zusätzlich wird die Abgabe nicht eingehoben, wenn sich die Steuerschuld auf unter 50 Euro im Jahr belaufen würde.

 

PVA-Presseaussendung 21. Mai 2014: Freudentag für Sonnenstrom

Die Koalitionspartner haben sich heute darauf geeinigt, den Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom bis 25 000 Kilowattstunden steuerfrei zu stellen. “Das ist ein enormer Fortschritt und ein Freudentag für die Sonnenenergie”, erklärt Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Davon betroffen sind über 90 Prozent der derzeitigen und kommenden Anlagenbesitzer. 30 728 Personen haben eine Petition gegen die sogenannte “Radieschensteuer” unterzeichnet. Der PVA hat die geplante Besteuerung des Eigenverbrauchs von selbstproduziertem Strom, mit einer Besteuerung von Radieschen, die man im eigenen Garten gezüchtet hat und selbst konsumiert, verglichen.

Die Ankündigung der Steuer hat heuer viele Errichter bisher abgeschreckt. So sind im Klimafond noch ausreichend Fördermittel für Kleinanlagen bis 5 kWp vorhanden, die darauf warten, abgerufen zu werden. Der PVA schlägt vor die Gunst der Stunde zu nutzen, da PV-Anlagen derzeit so günstig wie nie zuvor sind und eher mit einem leichten Preisanstieg zu rechnen ist.

Die 30 728 Petitionsunterzeichner haben sowohl Finanzminister Michael Spindelegger und mit einer kleinen Verzögerung auch Staatsekretärin Sonja Steßl überzeugt, dass eine Sonnensteuer nicht der richtige Weg in die Energiezukunft ist. Der PVA bedankt sich bei den engagierten Bürgern, die das Anliegen unterstützt haben. Finanzminister Michael Spindelegger hat innerhalb weniger Tage rasche und unbürokratische Verhandlungen eingeleitet, und Finanzstaatsekretärin Sonja Steßl hat sich als Regierungspartner dieser Lösung angeschlossen. Betroffen sind unter anderem Schulen, Kindergärten, Feuerwehren und kleinere Gemeinden, die mittelgroße Anlagen bis 50 kWp betreiben. Das Gesetz soll noch im Juli in Kraft treten. Kronberger: “Das Finanzministerium hat eine bürgernahe Lösung gefunden und eine wichtige Weichenstellung für die Energiewende getroffen!”

 

Erlass zur steuerlichen Beurteilung von Photovoltaik-Anlagen

PVA-Presseaussendung 10. Juli 2014: Lebenswichtiger Sonnenstromimpuls aus dem Parlament

PVA-Presseaussendung 21. Mai 2014: Freudentag für Sonnenstrom

Presseaussendung des BMF 21. Mai 2014: BMF: Photovoltaik-Lösung gelungen

PVA-Presseaussendung 23. April 2014: Sonnensteuer: ÖVP lenkt ein, SPÖ Staatssekretärin bremst

PVA-Presseaussendung 28. März 2014: Sonnensteuer: Allianz der Vernünftigen

PVA-Presseaussendung 25. März 2014: Zulauf auf Sonnenstrom-Petition ungebrochen

PVA-Presseaussendung 17. März 2014: Ansturm auf Sonnenstrom-Petition – bereits 12000 Unterstützungserklärungen

PVA-Presseaussendung 14. März 2014: Petition Sonnenzukunft.at Übertrifft alle Erwartungen

 

 

Hier finden Sie alle Unterlagen zur Pressekonferenz vom 13. März 2014:

Der Erlass vom 24. Februar 2014 versetzt die Photovoltaik-Branche in Aufruhr. Demnach soll der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom mit einer Abgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) belegt werden, sobald die Nutzung von 5000 kWh überschreitet.

Vollständiger Pressetext

Link zu den Fotos des APA-Fotodienstes – honorarfrei für Pressezwecke (c)Tanzer

Fotos der Pressekonferenz – pressetext – honorarfrei für Pressezwecke (c)Schiffl

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