PHOTOVOLTAIK und SPEICHERFÖRDERUNG IN ÖSTERREICH

 

In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die Fördersituation für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in Österreich in einer Tabellenübersicht dar. Sie finden Informationen zu bundesweiten Förderungen wie z.B. das Ökostromgesetz oder die Photovoltaik-Förderungen des Klima-und Energiefonds. In welchem Zusammenhang das Ansuchen um Förderung mit dem gesamten organisatorischen Ablauf zur Errichtung einer PV-Anlage steht, erfahren Sie hier.

Über die Österreichkarte können Sie alle länderspezifischen Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher in den jeweiligen Bundesländern ersehen bzw. durch Klick auf das jeweilige Bundesland Detailinfos inklusive Kontaktperson und nützlichen Links abrufen. Über etwaige Unterstützung für Photovoltaikanlagen durch die Wohnbauförderung des Landes, bitten wir Sie, sich bei den betreffenden Stellen des Bundeslandes zu informieren.

Bundesländerspezifische Förderungen für Photovoltaik & Stromspeicher

 

*HINWEIS: Die Österreichkarte zeigt nur die Verfügbarkeit bundesländerspezifischer Förderungen für Photovoltaik und/oder Stromspeicher.
Österreichweite Förderungen werden hier nicht angezeigt, können aber unter dem Punkt “Österreichweite Förderungen” nachgelesen werden.

Österreichweite Förderungen für Photovoltaik & Stromspeicher

 

Bundesweite Tarifförderung für Anlagen auf Gebäuden 5 kWp bis 200 kWp

 

Die Ökostromtarifförderung gilt für PV-Anlagen auf Gebäuden die größer als 5 kWp, bis zu einer maximalen Größe von 200 kWp sind. Für den in das Stromnetz eingespeisten Strom wird ein Fördertarif gewehrt. Zusätzlich erhält der Anlagenbetreiber einen einmaligen Investitionszuschuss. Die Höhe der Einspeisetarife sowie des einmaligen Investitionszuschusses wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt. Nach Vertragsabschluss gelten die Einspeisetarife für 13 Jahre.
Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert. Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt und.

Fördertarife 2019:

Förderanträge können ab 9. Jänner 2019 gestellt werden. Das Förderbudget beträg 8 Mio. Euro. Durch laufende Nachreihungen werden immer wieder Fördermittel frei. Der Einspeisetarif für Ökostrom aus Photovoltaikanlagen (siehe § 6) mit einer Engpassleistung von über 5 kWp bis 200 kWp, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind, wird wie folgt festgesetzt:

Antragstellung und Vertragsabschluss im Jahr 2019 ……………………… 7,67 Cent/kWh

 

Als Investitionförderungfür die Errichtung werden zusätzlich 30% der Errichtungskosten (bezogen auf die Engpassleistung der Anlage), höchstens jedoch ein Betrag in Höhe von 250 Euro/kWp gewährt. Der erforderliche Nachweis der Investitionskosten erfolgt durch die Vorlage der Rechnungen über die für die Errichtung notwendigen Kosten an die Ökostromabwicklungsstelle längstens sechs Monate nach Inbetriebnahme.

 

Reihung der Förderanträge (siehe TarifVO § 4)

Bei Photovoltaikanlagen gemäß § 4 werden die Förderanträge, die im Zeitraum vom 9. bis zum 16. Jänner 2019 , bei der Ökostromabwicklungsstelle einlangen, nach der Höhe des bei der Antragstellung angegebenen Eigenversorgungsanteils gereiht. Bei gleichem Rang entscheidet der Zeitpunkt der Antragstellung.  Anträge können auch nach dem 16. Jänner eingereicht werden, jedoch wird dann lediglich nach dem Antragszeitpunkt und nicht nach der EV-Quote gereiht.

 

 

Wichtige Änderungen im Jahr 2019 (Tarifförderung):

  • Änderung des Ansprechpartners: Änderungen sind über den Login auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit möglich.
  • Abfrage Mehrfachförderung: Zusätzlich beantragte oder erhaltene Förderungen für das angesuchte Projekt sind zu erfassen.
  • Verpflichtender Upload der Bestätigung des Einspeisezählpunkts: Es gelten die Mindestkriterien gemäß Leitfaden für das Ticketsystem.
  • Verpflichtender Upload des Bestellnachweises: Die Erfassung der vertragsrelevanten Daten ist nur gemeinsam mit hochgeladenem Bestellnachweis nach Aufforderung binnen 3-Monatsfrist möglich!
  • Upload-Möglichkeit für Einmalzuschüsse: Die Online-Erfassung der Rechnungsdaten über den Login (mit Benutzer und Passwort) ermöglicht einen einfachen Dateitransfer und eine raschere Prüfung Ihrer Unterlagen.

 

Allgemeiner Ablauf der Antragstellung:

Förderanträge können ausschließlich online über die Homepage der Förderstelle OeMAG (www.oem-ag.at) eingebracht werden. Benützen Sie dafür bitte den LOGIN-Button (ganz oben positioniert) auf der Homepage. Die Antragstellung via Fax, Post oder E-Mail ist nicht möglich.

Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten:

  1. Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden (“Login mit Ticket”). Für diesen zweiten Schritt haben Sie 168 Stunden (7 Tage) Zeit. Den genauen Zeitraum für die Vervollständigung Ihres Tickets finden Sie in der Ticket-Bestätigungsmail bzw. auf Ihrem Bildschirm nach erfolgreicher Ticketziehung.

Information zur Wahl von Passwörtern:

Folgende Punkte sind aus Sicherheitsgründen für die Erfassung eines gültigen Passworts zu beachten:

  • Mindestlänge: Acht Zeichen, Buchstabe oder Zahl als erstes Zeichen.
  • Mindestens drei der folgenden Kriterien sind zu verwenden:
    Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen
  • Keine Übereinstimmung des Passworts mit Benutzername
  • Keine Mehrfachwiederholung einzelner Zeichen (Bsp.: ****1111)
  • Als Sonderzeichen sind zulässig: ( ) [ ] { } # $ ! ? * ; : _ , .
  • Folgende Zeichen sind nicht zulässig: Ä Ö Ü ä ö ü ß @ < > ‘ “ – + =
  • WICHTIG: Das erste Zeichen in einem Textfeld darf nur ein Buchstabe von A bis Z (bzw. a bis z) oder eine Zahl von 0 bis 9 sein.

Wichtiges zur Antragstellung:

    • Ein Förderantrag kann nur dann bei der Ökostromabwicklungsstelle eingebracht werden, sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde.
    • Als Zeitpunkt des Einlangens eines Antrages gilt der Eingang des vollständigen Ticket-Antrages. ACHTUNG: Werden an einem Kalendertagmehrere Ticket-Anträge, die dieselbe Anlage (Zählpunktbezeichnung) betreffen, eingebracht, ist nur das letzte Ticket gültig. Der Antrag kann somit nur mit dem zuletzt gezogenen Ticket vervollständigt werden!Änderung des Ansprechpartners:Änderungen sind über den Login auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit möglich.
    • Abfrage Mehrfachförderung: Zusätzlich beantragte oder erhaltene Förderungen für das angesuchte Projekt sind zu erfassen.
    • Verpflichtender Upload der Bestätigung des Einspeisezählpunkts: Es gelten die Mindestkriterien gemäß Leitfaden für das Ticketsystem.
    • Verpflichtender Upload des Bestellnachweises: Die Erfassung der vertragsrelevanten Daten ist nur gemeinsam mit hochgeladenem Bestellnachweis nach Aufforderung binnen 3-Monatsfrist möglich!
    • Upload-Möglichkeit für Einmalzuschüsse: Die Online-Erfassung der Rechnungsdaten über den Login (mit Benutzer und Passwort) ermöglicht einen einfachen Dateitransfer und eine raschere Prüfung Ihrer Unterlagen.
    • OeMAG ist jederzeit berechtigt, Benutzer vom Zugriff auf das elektronische Abwicklungssystem auszuschließen. Daher ist insbesondere die Anwendung von automatisierten Eingabesystemen (“robots”) nicht zulässig und führt zum Ausschluss von der Antragstellung. Insbesondere bei Tickets, die innerhalb von 15 Sekunden nach Systemfreischaltung ausgefüllt abgeschickt werden, geht die OeMAG davon aus, dass diese Tickets nicht manuell, sondern mit sogenannten automationsgestützten Eingabesystemen („robots“) abgegeben wurden.
    • Die Kombination der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen” des Klima- und Energiefonds (KLIEN) mit anderen Bundesförderungen wie z. B. der Ökostromtarifförderung der OeMAG ist nicht möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Klima- und Energiefonds sowie auf “umweltfoerderung.at“.
    • Sollte der Ökostromerzeuger, der einen Antrag für eine PV-Anlage in den Jahren 2016 oder 2017 eingebracht hat, von der OeMAG eine E-Mail mit der „Aufforderung zur Erfassung der übrigen vertragsrelevanten Daten“ erhalten, so ist er verpflichtet, der OeMAG binnen 3 Monaten nach Erhalt dieser E-Mail geeignete Nachweise (zB gegengezeichnetes Angebot, Rechnungen, Verträge etc) über die Bestellung der beantragten Photovoltaikanlage zu übermitteln. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann der Antrag des Ökostromerzeugers nicht im Förderkontingent berücksichtigt werden.

Technische Voraussetzungen:

    • Um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Förderantrags-Applikation zu gewährleisten, beachten Sie bitte, dass ihr Browser zumindest für diese Applikation COOKIES zulässtBitte beachten Sie, dass bereits vergebene Benutzernamen, Antragsnummern und Passwörter für die neue Antragstellung nicht verwendet werden können!
    • Für die Fördervergabe 2018 kann der Internet Explorer Version 8 oder älter aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden. Wir bitten Sie daher, ein Update rechtzeitig durchzuführen oder auf einen anderen Browser umzusteigen (zum Beispiel Firefox, Chrome etc).
    • Ein Förderantrag kann nur dann bei der Ökostromabwicklungsstelle eingebracht werden, sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde.

Links und Downloads

Homepage der Förderstelle OeMAG: www.oem-ag.at

https://www.oem-ag.at/fileadmin/user_upload/Dokumente/gesetze/Novelle_Oekostromgesetz_2012.pdf

Novelle des Ökostromgesetz 2012 (Novelle aus 2017)

Ökostromgesetz 2012

Archiv – Links und Downloads

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2017

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2016

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2015

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2014

Ökostrom-Einspeistarifverordnung 2012

Ökostromverordnung 2012

Ökostromverordnung 2011

Ökostromverordnung 2010

Ökostromverordnung 2009

Ökostromgesetz – 2. Novelle 2008

Ökostromverordnung 2008

Ökostromverordnung 2006

OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG
Telefonnr.: +43 (0) 5 787 66-10
E-Mail: kundenservice@oem-ag.at
Homepage: www.oem-ag.at

 

Bundesweite Investitionsförderung für Klein-Anlagen (bis 5 kW) und Gemeinschaftsanlagen (bis 50 kW)

 

Die Klima- und Energiefonds-Förderung 2019 wurde am 1. März 2019 gestartet.

Gefördert werden PV-Anlagen (Private und Betriebe). Der Investitionszuschuss ist für die ersten 5 kWp einer Anlagen erhältlich. Die PV-Anlage an sich kann größer erreichtet werden.

Förderbudget: 4,3 Millionen Euro
Förderstart: 1. März 2019
Förderende: 30. November 2019 (bzw. so lange das Budget reich)

Förderpauschale für Klein- bzw. Einzelanlagen (bis 5 kWp)

Die ersten 5 kWp einer Kleinanlage sind förderbar. Darüber hinaus gehende Leistung wird nicht gefördert. Gefördert wird mit:

  • 250 Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)
  • 350 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)

Förderpauschale für Gemeinschaftsanlagen (bis 50 kWp)

Gemeinschaftsanlagen werden bis zu einer max. Anlagengröße von 50 kW gefördert. Mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten müssen die Gemeinschaftsanlage betreiben. Jeder Beteiligte muss einen separaten Förderantrag stellen mit max. 5 kWp/Antrag; Gefördert wird mit:

  • 200 Euro/kWp für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen pro Antrag (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)
  • 300 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen pro Antrag (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)

Wichtiges zur Antragstellung

  • Registrierung ab 1. März 2019 möglich, solange Budgetmittel zur Verfügung stehen, jedoch längstens bis 30. November 2019
  • Errichtungszeit 12 Wochen ab Registrierung
  • Auf Grund der Umsetzungsfrist von 12 Wochen ist es wichtig, dass alle erforderlichen Unterlagen innerhalb der Frist vorliegen.
  • Förderung von Gemeinschaftsanlagen: Mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten. Max. 5 kWp/Antrag; max. 50 kWp in Summe; jeder Beteiligte muss separaten Förderantrag stellen.
  • Kombination mit anderen Bundes- bzw. Landesförderungen nicht möglich (keine Doppelförderung der Anlagen) – Nur der nicht geförderte Anteil darf von einer zweiten Stelle gefördert werden (außer die zweite Förderstelle negiert eine Anschlussförderung)
  • Nur 5 kWp einer Anlage sind förderbar. Darüber hinaus gehende Leistung wird nicht gefördert.
  • Anträge, bei denen die PV-Module vor dem 1. März geliefert wurden, können nicht gefördert werden.
  • Weitere Details zur Förderung finden Sie im Förderleitfaden 2019

Ihr Weg zur Förderung

  1. Planen Sie Ihre Anlage in Ruhe mit einem professionellen Fachbetrieb und holen Sie sich bei Ihrem Netzbetreiber einen Zählpunkt.
  2. Registrierung (1. Schritt): Mit der Registrierung erhalten Sie die Bestätigung, dass das Fördergeld für Ihre Anlage 12 Wochen lang reserviert ist.
  3. Errichtung der Anlage: Wird die Anlage nicht innerhalb der 12 Wochen nach der Registrierung abgerechnet, erlischt der Anspruch auf Förderung für dieses Jahr.
  4. Antragstellung (online, 2. Schritt)

Hier finden Sie den ausführlichen Förderleitfaden 2019

Hier finden Sie die Frequently Asked Questions

Förderhomepage    www.pv.klimafonds.gv.at

Informationen zum noch vorhandenem Förderbudget  finden Sie hier.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Serviceteam Photovoltaik der Kommunalkredit Public Consulting gerne zur Verfügung:
Abwicklungsstelle KPC
Serviceteam Photovoltaik
Tel. +43 (0) 1/31 6 31-730
Fax: DW 99-730
E-Mail: pv@kommunalkredit.at

Photovoltaik- und Speicheranlagen in der Land- und Forstwirtschaft

 

Die Förderung startete am 16. September 2019 und läuft bis 20. November 2020 durchgehend, sofern Budgetmittel verfügbar sind.

Förderbudget: 6 Millionen Euro

Investförderung für Photovoltaikanlagen in der Land- und Forstwirtschaft in der Größe von 5 kW bis 50 kW.

Investförderung für Stromspeicher in der Land- und Forstwirtschaft bis zu einer Fördergrenze 3 kWh/kW (bezogen auf die Leistung der Photovoltaikanlage.

 

Förderpauschale – Photovoltaik

  • 275 Euro/kWp für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen (max. jedoch 40 % der anerkennbaren Investkosten)
  • 375 Euro/kWp für gebäudeintegrierte PV-Anlagen (max. jedoch 40 % der anerkennbaren Investkosten)

Förderpauschale – Stromspeicher

  • 350 Euro/kWh für 0 – 5 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 300 Euro/kWh für jede weitere kWh zwischen > 5 – 10 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 280 Euro/kWh für jede weitere kWh zwischen > 10 – 20 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 250 Euro/kWh für jede weitere kWh > 20 kWh nutzbare Speicherkapazität

Ihr Weg zur Förderung

  • Vorbereitung der Dokumente
  • Antragstellung für die Förderung (noch vor rechtsverbindlicher Bestellung/Lieferung/Baubeginn/Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht)
  • Beurteilung & Genehmigung durch Klima- und Energiefonds/KPC
  • Errichtung der Anlage (6 Monate nach Genehmigung)
  • Übermittlung der Endabrechnung & Auszahlung der Förderung

Vorhaben, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, werden nachfolgend einem Auswahlverfahren unterzogen.

Die entsprechenden Auswahlkriterien, die für eine LE-14–20-Förderung zu erfüllen sind, finden Sie in den angeführten Tabellen.

Förderhomepage: www.pv-lw.klimafonds.gv.at

Leitfaden PV-Leitfaden Land- und Forstwirtschaft 2019

Frequently Asked Questions

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Serviceteam „Photovoltaik-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft“ der Kommunalkredit Public Consulting gerne zur Verfügung:

Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Türkenstraße 9
1092 Wien
Telefon: 01/316 31-713
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at

Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher

 

Die Antragstellung für Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für PV-Anlagen und Stromspeicher ist ab dem 11.03.2019, 17:00 Uhr MEZ, ausschließlich via Ticketsystem auf der OeMAG-Homepage möglich.

 

Förderbudget: 

Für die Förderung mittels Investitionszuschuss stehen 15 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Davon sind mindestens 9 Mio. Euro für PV-Anlagen vorgesehen, 6 Mio. Euro für die Förderung von Stromspeichern. Die Reihung erfolgt nach dem First Come – First Serve Prinzip.

 

Fördersatz für die PV-Anlage: 

PV-Anlagen bis zu einer Engpassleistung von 100 kWp werden mit einem Investitionszuschuss von 250 Euro pro kWp gefördert. Bei einer Engpassleistung von mehr als 100 kWp bis 500 kWp wird die gesamte Anlage mit einem Investitionszuschuss von 200 Euro pro kWp gefördert. Max. werden jedoch 30 % der Investkosten gefördert.

 

Fördersatz für den Stromspeicher: 

Verfügt die Anlage über eine Speicherkapazität im Ausmaß von mindestens 0,5 kWh pro kWp, max. 10 kWh pro kWp installierter Engpassleistung oder wird eine bestehende Anlage oder eine bestehende Speicherkapazität in diesem Ausmaß erweitert, kann zusätzlich ein Investitionszuschuss von 500 Euro pro kWh gewährt werden. Es können bis zu 10 kWh Speicherkapazität pro kW installierter Engpassleistung gefördert werden. Max. werden jedoch zwischen 45 und 65 % der förderbaren Kosten gefördert.

 

Fragen zur Förderung und bereits eingereichte Förderanträge bitte direkt mit der Förderstelle abklären:

OeMAG 
Tel.nr.: 05/787 66 10
Internetseite: www.oem-ag.at 

 

FÖRDERRICHTLINIE:

Detaillierte Förderrichtlinie zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher, Förderstart: 11. März 2019

 

LEITFADEN zur ANTRAGSTELLUNG:

Leitfaden zur Antragstellung zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher

 

FRAGEN & ANTWORTEN:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) und deren Antworten zur Förderung mittels Investitionszuschuss

 

 Broschüre: Mehr Sonnenstrom für Österreich (inkl. FAQ)

Zu den Neuerungen der “kleinen Ökostromnovelle”, hat das Wirtschaftsministerium, gemeinsam mit PV Austria und der OeMAG eine Broschüre verfasst, in der in mehreren Kapiteln die Änderungen dargestellt und ausführlich beschrieben werden. (Erschienen 10. Oktober 2017)

Download  der Broschüre “Mehr Sonnenstrom für Österreich”

Gesetzestext zur ÖSG-Novelle

Förderung von Inselanlagen

Was wird gefördert?

Gefördert werden Anlagen zur Eigenversorgung in Insellagen ohne Netzzugangsmöglichkeit (z.B. Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerke, Windkraftanlagen oder elektrische Energiespeicher zur Versorgung von Berghütten). Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen so­wie Vereine und konfessionelle Einrichtungen.


Förderhöhe

Die Förderung beträgt bis zu 35 % der förderungsfähigen Kosten.

  •  Standardförderungssatz: 30 % der förderungsfähigen Kosten
  •  Zuschlagsmöglichkeiten: 5 % für Anlagen, die in hochalpinen (ab 1200 m Seehöhe) bzw. ökologisch sensiblen Gebieten errichtet werden
  • 5 % bei gleichzeitiger Umsetzung mehrerer Maßnahmen
  • 5 % (max. 10.000 Euro) EMAS und Umweltzeichenzuschlag

Voraussetzung

Mindest-Investition: 10.000 Euro
Zeitpunkt der Antragstellung: Vor Errichtung der Anlage (ausschlaggebend ist das Lieferdatum der Anlage)


Weitere Informationen und Antragstellung

Details zur Förderungsvergabe (Zielgruppen, Förderungsberechnung und rechtliche Grundlagen) sowie weiterführende Informationen sind auf der Homepage der Kummunalkredit zu finden.

Hilfe bei der Antragsstellung


Auszahlung

Die Förderung erhalten Sie nach Genehmigung des Antrages und nach Umsetzung Ihres Projektes. Voraussetzung ist die Übermittlung der Endabrechnung. Informationen dazu finden Sie im Infoblatt zur Endabrechnung.

Abwicklungsstelle: Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Serviceteam Stromerzeugung in Insellage
Telefonnr: +43 (0) 1 / 31631-713
Fax: +43 (0) 1 / 31631-104
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at
www.publicconsulting.at

Mustersanierung 2019

Der Klima- und Energiefonds unterstützt im Rahmen des Programms “Mustersanierung” 2019 innovative Sanierungen, welche über das übliche Sanierungsausmaß hinausgehen.

 

Zielgruppe

  • Sämtliche natürlichen und juristischen Personen zur Ausübung gewerblicher Tätigkeiten (jedoch nicht auf die Gewerbeordnung beschränkt)
  • Konfessionelle Einrichtungen und Vereine
  • Beherbergungsbetriebe mit mehr als 10 Betten
  • Einrichtungen der öffentlichen Hand und Gebietskörperschaften sowie gemeindeeigene Betriebe, auch in Form von Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit

 

Kurzbeschreibung

  • Es können umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert werden.
  • Unter die umfassenden Sanierungsmaßnahmen fallen Herstellungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz, darunter fallen beispielsweise Photovoltaikanlagen.

Beschreibung

Im Rahmen der Mustersanierung können Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden gefördert werden (Thermische Gebäudesanierung).

 

In Verbindung mit Mustersanierungen können zusätzlich Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz gefördert werden.Dazu zählen beispielsweise:

 

 

Fördersatz für Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz:
Für Photovoltaikanlagen beträgt der Fördersatz maximal 25% der förderbaren Kosten.

Weitere Informationen und Antragstellung:

 

Vollständiger Leitfaden zur Mustersanierung 2019

 

Kontakt zur Förderabwicklung:
Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Bearbeitungsteam Mustersanierung
Telefon: 01/316 31-712
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at

 

Kontakt zur Planungsberatung:
Grazer Energieagentur GmbH,
DI (FH) Julia Tartler
Kaiserfeldgasse 13/I, 8010 Graz
Telefon: 0316/811 848-20
E-Mail: mustersanierung@grazer-ea.at