PHOTOVOLTAIK und SPEICHERFÖRDERUNG IN ÖSTERREICH

 

In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die Fördersituation für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in Österreich in einer Tabellenübersicht dar. Sie finden Informationen zu bundesweiten Förderungen wie z.B. das Ökostromgesetz oder die Photovoltaik-Förderungen des Klima-und Energiefonds. In welchem Zusammenhang das Ansuchen um Förderung mit dem gesamten organisatorischen Ablauf zur Errichtung einer PV-Anlage steht, erfahren Sie hier.

Über die Österreichkarte können Sie alle länderspezifischen Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher in den jeweiligen Bundesländern ersehen bzw. durch Klick auf das jeweilige Bundesland Detailinfos inklusive Kontaktperson und nützlichen Links abrufen. Über etwaige Unterstützung für Photovoltaikanlagen durch die Wohnbauförderung des Landes, bitten wir Sie, sich bei den betreffenden Stellen des Bundeslandes zu informieren.

Bundesländerspezifische Förderungen für Photovoltaik & Stromspeicher

 

*HINWEIS: Die Österreichkarte zeigt nur die Verfügbarkeit bundesländerspezifischer Förderungen für Photovoltaik und/oder Stromspeicher.
Österreichweite Förderungen werden hier nicht angezeigt, können aber unter dem Punkt “Österreichweite Förderungen” nachgelesen werden.

Österreichweite Förderungen für Photovoltaik & Stromspeicher

 

Bundesweite Tarifförderung für Anlagen auf Gebäuden 5 kWp bis 200 kWp

 

Die Ökostromtarifförderung gilt für PV-Anlagen auf Gebäuden die größer als 5 kWp sind, bis zu einer maximalen Größe von 200 kWp. Für den in das Stromnetz eingespeisten Strom wird ein Fördertarif gewehrt. Zusätzlich zum Tarif erhält der Anlagenbetreiber einen einmaligen Investitionszuschuss. Die Höhe der Einspeisetarife sowie des einmaligen Investitionszuschusses wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt. Nach Vertragsabschluss gelten die Einspeisetarife für 13 Jahre.
Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert. Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt und.

Fördertarife 2020:

Förderanträge können ab 9. Jänner 2019 gestellt werden. Das Förderbudget beträg 8 Mio. Euro. Durch laufende Nachreihungen werden immer wieder Fördermittel frei. Der Einspeisetarif für Ökostrom aus Photovoltaikanlagen (siehe § 6) mit einer Engpassleistung von über 5 kWp bis 200 kWp, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind, wird wie folgt festgesetzt:

Antragstellung und Vertragsabschluss im Jahr 2020 ……………………… 7,67 Cent/kWh

 

Als Investitionförderung für die Errichtung werden zusätzlich 30% der Errichtungskosten (bezogen auf die Engpassleistung der Anlage), höchstens jedoch ein Betrag in Höhe von 250 Euro/kWp gewährt. Der erforderliche Nachweis der Investitionskosten erfolgt durch die Vorlage der Rechnungen über die für die Errichtung notwendigen Kosten an die Ökostromabwicklungsstelle längstens sechs Monate nach Inbetriebnahme.

 

Reihung der Förderanträge (siehe TarifVO § 4)

Bei Photovoltaikanlagen gemäß § 4 werden die Förderanträge, die im Zeitraum vom 9. bis zum 16. Jänner 2020, bei der Ökostromabwicklungsstelle einlangen, nach der Höhe des bei der Antragstellung angegebenen Eigenversorgungsanteils gereiht. Bei gleichem Rang entscheidet der Zeitpunkt der Antragstellung.  Anträge können auch nach dem 16. Jänner eingereicht werden, jedoch wird dann lediglich nach dem Antragszeitpunkt und nicht nach der EV-Quote gereiht.

 

Hinweis: Die Details zu den Inhalten der letzten Novelle des ÖSG 2012 sowie zu den jeweiligen Änderungen und Konditionen für das Jahr 2020 werden nach Vorliegen hier sowie auf der Homepage der OeMAG veröffentlicht.

Archiv 2019:

Weiterführende Informationen zur Antragstellung im Jahr 2019 (Tarifförderung):

Allgemeiner Ablauf der Antragstellung:

Förderanträge können ausschließlich online über die Homepage der Förderstelle OeMAG (www.oem-ag.at) eingebracht werden. Benützen Sie dafür bitte den LOGIN-Button (ganz oben positioniert) auf der Homepage. Die Antragstellung via Fax, Post oder E-Mail ist nicht möglich.

Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten:

  1. Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden (“Login mit Ticket”). Für diesen zweiten Schritt haben Sie 168 Stunden (7 Tage) Zeit. Den genauen Zeitraum für die Vervollständigung Ihres Tickets finden Sie in der Ticket-Bestätigungsmail bzw. auf Ihrem Bildschirm nach erfolgreicher Ticketziehung.

 


Links und Downloads

Homepage der Förderstelle OeMAG: www.oem-ag.at

https://www.oem-ag.at/fileadmin/user_upload/Dokumente/gesetze/Novelle_Oekostromgesetz_2012.pdf

Novelle des Ökostromgesetz 2012 (Novelle aus 2017)

Ökostromgesetz 2012

Archiv – Links und Downloads

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2017

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2016

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2015

Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2014

Ökostrom-Einspeistarifverordnung 2012

Ökostromverordnung 2012

Ökostromverordnung 2011

Ökostromverordnung 2010

Ökostromverordnung 2009

Ökostromgesetz – 2. Novelle 2008

Ökostromverordnung 2008

Ökostromverordnung 2006

OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG
Telefonnr.: +43 (0) 5 787 66-10
E-Mail: kundenservice@oem-ag.at
Homepage: www.oem-ag.at

 

Bundesweite Investitionsförderung für Klein-Anlagen (bis 5 kW) und Gemeinschaftsanlagen (bis 50 kW)

 

Die Klima- und Energiefonds-Förderung 2019 wurde am 1. März 2019 gestartet.

Gefördert werden PV-Anlagen (Private und Betriebe). Der Investitionszuschuss ist für die ersten 5 kWp einer Anlagen erhältlich. Die PV-Anlage an sich kann größer erreichtet werden.

Förderbudget: 4,3 Millionen Euro
Förderstart: 1. März 2019
Förderende: 30. November 2019 (bzw. so lange das Budget reich)

Förderpauschale für Klein- bzw. Einzelanlagen (bis 5 kWp)

Die ersten 5 kWp einer Kleinanlage sind förderbar. Darüber hinaus gehende Leistung wird nicht gefördert. Gefördert wird mit:

  • 250 Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)
  • 350 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)

Förderpauschale für Gemeinschaftsanlagen (bis 50 kWp)

Gemeinschaftsanlagen werden bis zu einer max. Anlagengröße von 50 kW gefördert. Mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten müssen die Gemeinschaftsanlage betreiben. Jeder Beteiligte muss einen separaten Förderantrag stellen mit max. 5 kWp/Antrag; Gefördert wird mit:

  • 200 Euro/kWp für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen pro Antrag (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)
  • 300 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen pro Antrag (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten)

Wichtiges zur Antragstellung

  • Registrierung ab 1. März 2019 möglich, solange Budgetmittel zur Verfügung stehen, jedoch längstens bis 30. November 2019
  • Errichtungszeit 12 Wochen ab Registrierung
  • Auf Grund der Umsetzungsfrist von 12 Wochen ist es wichtig, dass alle erforderlichen Unterlagen innerhalb der Frist vorliegen.
  • Förderung von Gemeinschaftsanlagen: Mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten. Max. 5 kWp/Antrag; max. 50 kWp in Summe; jeder Beteiligte muss separaten Förderantrag stellen.
  • Kombination mit anderen Bundes- bzw. Landesförderungen nicht möglich (keine Doppelförderung der Anlagen) – Nur der nicht geförderte Anteil darf von einer zweiten Stelle gefördert werden (außer die zweite Förderstelle negiert eine Anschlussförderung)
  • Nur 5 kWp einer Anlage sind förderbar. Darüber hinaus gehende Leistung wird nicht gefördert.
  • Anträge, bei denen die PV-Module vor dem 1. März geliefert wurden, können nicht gefördert werden.
  • Weitere Details zur Förderung finden Sie im Förderleitfaden 2019

Ihr Weg zur Förderung

  1. Planen Sie Ihre Anlage in Ruhe mit einem professionellen Fachbetrieb und holen Sie sich bei Ihrem Netzbetreiber einen Zählpunkt.
  2. Registrierung (1. Schritt): Mit der Registrierung erhalten Sie die Bestätigung, dass das Fördergeld für Ihre Anlage 12 Wochen lang reserviert ist.
  3. Errichtung der Anlage: Wird die Anlage nicht innerhalb der 12 Wochen nach der Registrierung abgerechnet, erlischt der Anspruch auf Förderung für dieses Jahr.
  4. Antragstellung (online, 2. Schritt)

Hier finden Sie den ausführlichen Förderleitfaden 2019

Hier finden Sie die Frequently Asked Questions

Förderhomepage    www.pv.klimafonds.gv.at

Noch vorhandenes Förderbudget 

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Serviceteam Photovoltaik der Kommunalkredit Public Consulting gerne zur Verfügung:
Abwicklungsstelle KPC
Serviceteam Photovoltaik
Tel. +43 (0) 1/31 6 31-730
Fax: DW 99-730
E-Mail: pv@kommunalkredit.at

Photovoltaik- und Speicheranlagen in der Land- und Forstwirtschaft

 

Die Förderung läuft bis 20. November 2020 durchgehend, sofern Budgetmittel verfügbar sind.

Förderbudget: 6 Millionen Euro

Investförderung für Photovoltaikanlagen in der Land- und Forstwirtschaft in der Größe von 5 kW bis 50 kW.

Investförderung für Stromspeicher in der Land- und Forstwirtschaft bis zu einer Fördergrenze 3 kWh/kW (bezogen auf die Leistung der Photovoltaikanlage.

 

Förderpauschale – Photovoltaik

  • 275 Euro/kWp für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen (max. jedoch 40 % der anerkennbaren Investkosten)
  • 375 Euro/kWp für gebäudeintegrierte PV-Anlagen (max. jedoch 40 % der anerkennbaren Investkosten)

Förderpauschale – Stromspeicher

  • 350 Euro/kWh für 0 – 5 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 300 Euro/kWh für jede weitere kWh zwischen > 5 – 10 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 280 Euro/kWh für jede weitere kWh zwischen > 10 – 20 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 250 Euro/kWh für jede weitere kWh > 20 kWh nutzbare Speicherkapazität

Ihr Weg zur Förderung

  • Vorbereitung der Dokumente
  • Antragstellung für die Förderung (noch vor rechtsverbindlicher Bestellung/Lieferung/Baubeginn/Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht)
  • Beurteilung & Genehmigung durch Klima- und Energiefonds/KPC
  • Errichtung der Anlage (6 Monate nach Genehmigung)
  • Übermittlung der Endabrechnung & Auszahlung der Förderung

Vorhaben, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, werden nachfolgend einem Auswahlverfahren unterzogen.

Die entsprechenden Auswahlkriterien, die für eine LE-14–20-Förderung zu erfüllen sind, finden Sie in den angeführten Tabellen.

Förderhomepage: www.pv-lw.klimafonds.gv.at

Leitfaden PV-Leitfaden Land- und Forstwirtschaft 2019

Frequently Asked Questions

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Serviceteam „Photovoltaik-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft“ der Kommunalkredit Public Consulting gerne zur Verfügung:

Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Türkenstraße 9
1092 Wien
Telefon: 01/316 31-713
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at

Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher

 

Die Antragstellung für Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für PV-Anlagen und Stromspeicher ist ab dem 11.03.2020, 17:00 Uhr MEZ, ausschließlich via Ticketsystem auf der OeMAG-Homepage möglich.

 

Förderbudget: 

Für die Förderung mittels Investitionszuschuss stehen 36 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Davon sind mindestens 24 Mio. Euro für PV-Anlagen vorgesehen, 12 Mio. Euro für die Förderung von Stromspeichern. Die Reihung erfolgt nach dem First Come – First Serve Prinzip.

 

Archiv 2019:

 

Fördersatz für die PV-Anlage: 

PV-Anlagen bis zu einer Engpassleistung von 100 kWp werden mit einem Investitionszuschuss von 250 Euro pro kWp gefördert. Bei einer Engpassleistung von mehr als 100 kWp bis 500 kWp wird die gesamte Anlage mit einem Investitionszuschuss von 200 Euro pro kWp gefördert. Max. werden jedoch 30 % der Investkosten gefördert.

 

Fördersatz für den Stromspeicher: 

Verfügt die Anlage über eine Speicherkapazität im Ausmaß von mindestens 0,5 kWh pro kWp, max. 10 kWh pro kWp installierter Engpassleistung oder wird eine bestehende Anlage oder eine bestehende Speicherkapazität in diesem Ausmaß erweitert, kann zusätzlich ein Investitionszuschuss von 500 Euro pro kWh gewährt werden. Es können bis zu 10 kWh Speicherkapazität pro kW installierter Engpassleistung gefördert werden. Max. werden jedoch zwischen 45 und 65 % der förderbaren Kosten gefördert.

 

Fragen zur Förderung und bereits eingereichte Förderanträge bitte direkt mit der Förderstelle abklären:

OeMAG 
Tel.nr.: 05/787 66 10
Internetseite: www.oem-ag.at 

 

FÖRDERRICHTLINIE:

Detaillierte Förderrichtlinie zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher, Förderstart: 11. März 2019

 

LEITFADEN zur ANTRAGSTELLUNG:

Leitfaden zur Antragstellung zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher

 

FRAGEN & ANTWORTEN:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) und deren Antworten zur Förderung mittels Investitionszuschuss

 

 Broschüre: Mehr Sonnenstrom für Österreich (inkl. FAQ)

Zu den Neuerungen der “kleinen Ökostromnovelle”, hat das Wirtschaftsministerium, gemeinsam mit PV Austria und der OeMAG eine Broschüre verfasst, in der in mehreren Kapiteln die Änderungen dargestellt und ausführlich beschrieben werden. (Erschienen 10. Oktober 2017)

Download  der Broschüre “Mehr Sonnenstrom für Österreich”

Gesetzestext zur ÖSG-Novelle

Förderung von Inselanlagen

Was wird gefördert?

Gefördert werden Anlagen zur Eigenversorgung in Insellagen ohne Netzzugangsmöglichkeit (z.B. Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerke, Windkraftanlagen oder elektrische Energiespeicher zur Versorgung von Berghütten). Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen so­wie Vereine und konfessionelle Einrichtungen.


Förderhöhe

Die Förderung beträgt bis zu 35 % der förderungsfähigen Kosten.

  •  Standardförderungssatz: 30 % der förderungsfähigen Kosten
  •  Zuschlagsmöglichkeiten: 5 % für Anlagen, die in hochalpinen (ab 1200 m Seehöhe) bzw. ökologisch sensiblen Gebieten errichtet werden
  • 5 % bei gleichzeitiger Umsetzung mehrerer Maßnahmen
  • 5 % (max. 10.000 Euro) EMAS und Umweltzeichenzuschlag

Voraussetzung

Mindest-Investition: 10.000 Euro
Zeitpunkt der Antragstellung: Vor Errichtung der Anlage (ausschlaggebend ist das Lieferdatum der Anlage)


Weitere Informationen und Antragstellung

Details zur Förderungsvergabe (Zielgruppen, Förderungsberechnung und rechtliche Grundlagen) sowie weiterführende Informationen sind auf der Homepage der Kummunalkredit zu finden.

Hilfe bei der Antragsstellung


Auszahlung

Die Förderung erhalten Sie nach Genehmigung des Antrages und nach Umsetzung Ihres Projektes. Voraussetzung ist die Übermittlung der Endabrechnung. Informationen dazu finden Sie im Infoblatt zur Endabrechnung.

Abwicklungsstelle: Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Serviceteam Stromerzeugung in Insellage
Telefonnr: +43 (0) 1 / 31631-713
Fax: +43 (0) 1 / 31631-104
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at
www.publicconsulting.at

Mustersanierung 2019

Der Klima- und Energiefonds unterstützt im Rahmen des Programms “Mustersanierung” 2019 innovative Sanierungen, welche über das übliche Sanierungsausmaß hinausgehen.

 

Zielgruppe

  • Sämtliche natürlichen und juristischen Personen zur Ausübung gewerblicher Tätigkeiten (jedoch nicht auf die Gewerbeordnung beschränkt)
  • Konfessionelle Einrichtungen und Vereine
  • Beherbergungsbetriebe mit mehr als 10 Betten
  • Einrichtungen der öffentlichen Hand und Gebietskörperschaften sowie gemeindeeigene Betriebe, auch in Form von Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit

 

Kurzbeschreibung

  • Es können umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert werden.
  • Unter die umfassenden Sanierungsmaßnahmen fallen Herstellungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz, darunter fallen beispielsweise Photovoltaikanlagen.

Beschreibung

Im Rahmen der Mustersanierung können Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden gefördert werden (Thermische Gebäudesanierung).

 

In Verbindung mit Mustersanierungen können zusätzlich Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz gefördert werden.Dazu zählen beispielsweise:

 

 

Fördersatz für Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz:
Für Photovoltaikanlagen beträgt der Fördersatz maximal 25% der förderbaren Kosten.

Weitere Informationen und Antragstellung:

 

Vollständiger Leitfaden zur Mustersanierung 2019

 

Kontakt zur Förderabwicklung:
Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Bearbeitungsteam Mustersanierung
Telefon: 01/316 31-712
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at

 

Kontakt zur Planungsberatung:
Grazer Energieagentur GmbH,
DI (FH) Julia Tartler
Kaiserfeldgasse 13/I, 8010 Graz
Telefon: 0316/811 848-20
E-Mail: mustersanierung@grazer-ea.at

Klima- und Energiemodellregion

Förderungsmittel für Investitionen in Klima- und Energie-Modellregionen werden für Gemeinden und gemeindeeigene Betriebe aus aktiven KEM bereitgestellt. Darüber hinaus können auch Vereine, öffentliche Institutionen sowie kleine und mittlere Betriebe aus aktiven Klima- und Energie-Modellregionen einreichen. Ziel der Investitionsförderung ist es, die KEM bei der Umsetzung von Investitionsprojekten zu unterstützen und somit bei der Erreichung der definierten Maßnahmen und Ziele zu begleiten.

 

Gefördert werden PV-Anlagen wenn diese auf Objekten und Grundstücken, die im öffentlichen Interesse sind, errichtet werden.

 

Fördergegenstand
Gefördert werden ausschließlich neu installierte, stationäre Photovoltaikanlagen im Netzparallelbetrieb mit und ohne Stromspeicher, sowie Stromspeicher als Nachrüstung zu bestehenden PV-Anlagen. Es können sowohl Freiflächenanlagen, Aufdachanlagen als auch gebäudeintegrierte Anlagen gefördert werden.
Die Anlagengröße muss mindestens 5 kWp betragen. Anlagen, die mit einer Anlagenleistung bis 5 kWp geplant sind, können im Rahmen der Förderaktion „Photovoltaik -Anlagen“ des Klima- und Energiefonds einreichen, sofern die Förderaktion geöffnet und verfügbar ist.

Die Förderuntergrenze für Stromspeicher beträgt 4 kWh.

 

Förderfähige Anlagenstandorte
• Sozialeinrichtungen
• Bildungseinrichtungen
• Vereinsgebäude
• öffentliche Gebäude
• öffentliche Infrastruktur

Die errichtete Photovoltaikanlage muss mindestens 10 Jahre im ordnungs- und bestimmungsgemäßen Betrieb bleiben.

 

Förderhöhe Photovoltaik
Die Höhe der Förderung für Photovoltaikanlagen beträgt
• 275 Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen + 100 Euro/kWp Zuschlag
• 375 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen + 100 Euro/kWp Zuschlag, jedoch maximal 40% der anrechenbaren förderfähigen Kosten

 

Erläuterung zum Zuschlag (Photovoltaik exkl. Speicher)
Um die maßgebliche Vorbildwirkung der Gemeinden und Betriebe und weiteren Organisationen in Klimaund Energie-Modellregionen und den damit erzielbaren wesentlichen Beitrag zur Forcierung einer nachhaltigen Energieversorgung hervorzuheben, wird für Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen ein Zuschlag von 100 Euro/kWp, jedoch max. 10.000 Euro pro Projekt, vergeben.

 

Förderhöhe Speicher
Die Höhe der Förderung für Speicher beträgt:
• 400 Euro/kWh für 0-5 kWh nutzbare Speicherkapazität
• 350 Euro/kWh für jede weitere kWh zwischen >5 -10 kWh nutzbare Speicherkapazität
• 300 Euro/kWh für jede weitere kWh zwischen >10 – 20 kWh nutzbare Speicherkapazität
• 250 Euro/kWh für jede weitere kWh >20 kWh nutzbare Speicherkapazität

Sollte der Speicher über eine Notstromfunktionalität zur Aufrechterhaltung von kritischer Infrastruktur verfügen, ist ein Zuschlag von 100 Euro/kWh möglich.

 

Bitte beachten Sie:
Die maximale Anlagengröße pro AntragstellerIn beträgt 150 kWp. Die Anzahl der Anträge pro KEM ist nicht beschränkt. Die maximal geförderte nutzbare Speicherkapazität ist abhängig von der Größe der Photovoltaikanlage, wobei bis zu einer spezifischen Speicherkapazität von 3 kWh/kWpeak gefördert wird. Bleispeicher sind nicht förderbar.

• Die Erweiterung bestehender Anlagen ist möglich.
• Die Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage mit einem Stromspeicher ist möglich.

 

Spezielle Fördervoraussetzungen und erforderliche Unterlagen
• Für die PV-Anlage bzw. den Stromspeicher darf keine weitere Bundesförderung (insbesondere auch kein Ökostrom-Tarif für den eingespeisten Strom) in Anspruch genommen werden. Sofern eine Anlage erweitert wird und für denselben Zählpunkt eine ÖMAG-Tarifförderung besteht, ist der aktualisierte Fördervertrag zum Zeitpunkt der Antragstellung ergänzend zu übermitteln.
• Bei der Abrechnung der geförderten PV-Anlage, sowie dem Stromspeicher, ist neben dem Endabrechnungsformular ein Prüfprotokoll (ÖNORM 8001) vorzulegen.
• Genehmigungen, Bescheide: Alle für den Bau und Betrieb der Anlage erforderlichen Genehmigungen bzw. Bescheide müssen eingeholt werden und zum Zeitpunkt der Endabrechnung vorgelegt werden.

 

Weitere Informationen:

Die ausführlichen Anforderungen zur Förderung sowie die notwendigen Informationen rund um die  Antragstellung finden Sie im Leitfaden Klima- und Energiemodellregionen.