Förderungen Kärnten

Förderung von Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen (gültig ab 1.1.2019) (BW-L22)

Diese Richtlinie gilt für:

  • alle Betriebe
  • sonstige unternehmerisch tätige Organisationen (auch Privatzimmervermieter)
  • öffentliche Einrichtungen
  • Landwirte (sofern keine anderen Landesförderungen möglich sind)
  • gemeinnützige Vereine

Nicht förderfähig sind:

  • Inselanlagen (z. B. Anlagen auf Almhütten)
  • Anlagen mit erhöhtem Einspeisetarif
  • gebrauchte Module

Wesentliche Voraussetzungen

Das Gebäude muss öffentlich, landwirtschaftlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung) oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden.

  • Die Photovoltaikanlage muss eigenverbrauchsoptimiert geplant und errichtet worden sein, d. h. dass eine eigenverbrauchsoptimierte Nutzung des erzeugten Sonnenstromes gewährleistet sein muss.
  • Der Stromertrag der Anlage und die Eigenverbrauchsquote sind jährlich zu dokumentieren und auf Verlangen der Förderstelle vorzulegen.
  • Die Photovoltaikanlage muss mindestens 10 Jahre zweckentsprechend betrieben werden.
  • Die Förderung ist auf eine Photovoltaikanlage und Unternehmen beschränkt.

Fördersatz

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten unter Einbeziehung möglicher Bundes- oder EU-Förderungen gewährt.

Die maximale Förderung beträgt € 200,– je kWp Anlagenleistung.

Alle Informationen zur Förderung von betrieblichen PV-Anlagen in Kärnten sowie zur Antragstellung sind auf der Homepage des Landes Kärnten zu finden.

Der Ankauf und die Errichtung von neuen Photovoltaikgemeinschaftsanlagen für den Eigenverbrauch der Nutzer der Gemeinschaftsanlage (Netzparallelbetriebsanlagen) die entsprechend den Bestimmungen des § 16a ElWOG errichtet werden, können durch diese Förderung unterstützt werden.

Förderbare Anlagengröße

Die Förderbare Anlagengröße richtet sich nach dem Jahresstromverbrauch der Wohngemeinschaft.

gemeinsamer Stromverbrauch bis 45.000 kWh

Der gemeinsame Stromverbrauch aller vertraglich gebundenen Nutzer des letzten Jahres in kWh dividiert durch 3.000 ergibt die förderbare Anlagengröße in kWp.

Bsp. Der vergangene Jahresstromverbrauch von 21.000 kWh wird durch 3.000 dividiert. Somit werden 7 kWp durch dieses Förderprogramm unterstützt.

gemeinsamer Stromverbrauch über 45.000 kWh

Die Berechnung für einen Stromverbrauch über 45.000 kWh lautet: 15 kWp + ((Jahresstromverbrauch kWh – 45.000 kWh) dividiert durch 5.000)

Bsp. Der Jahresstromverbrauch der Wohngemeinschaft liegt bei 50.000 kWh. Somit lautet die Berechnung: 15 + ((50.000 – 45.000) dividiert durch 5.000) = 16 kWp geförderte Leistung.


Förderungshöhe

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses
in Höhe von € 200,– je kWp förderbare Anlagenleistung gewährt

Nicht förderfähig sind:

  • Inselanlagen (z. B. Anlagen auf Almhütten);
  • Anlagen mit erhöhtem Einspeisetarif;
  • Anlagen mit gebrauchten Modulen.

Förderungsvoraussetzungen

  • Die Photovoltaikgemeinschaftsanlage muss eigenverbrauchsoptimiert geplant und
    errichtet worden sein, d. h. dass eine eigenverbrauchsoptimierte Nutzung des
    erzeugten Sonnenstromes gewährleistet sein muss.
  • Der Stromertrag der Anlage und die Eigenverbrauchsquote sind jährlich zu
    dokumentieren und auf Verlangen der Förderstelle vorzulegen.
  • Die Photovoltaikanlage muss mindestens 10 Jahre zweckentsprechend betrieben
    werden.
  • Verträge entsprechend der Bestimmungen des § 16a ElWOG sind vorzulegen.
  • Berechnung des Abgabepreises an die Nutzer der Gemeinschaftsanlage ist
    vorzulegen.

Nähere Informationen und die Förderrichtlinie finden Sie hier

Die Förderaktion richtet sich an natürliche und juristische Personen als Besitzer von Gebäuden, die öffentlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung) oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden, wobei eine überwiegende Selbstnutzung des erzeugten bzw. gespeicherten Sonnenstromes des geförderten Stromspeichers und der PV-Anlage gewährleistet sein muss. Bei privat genutzten Gebäuden wird die Errichtung des Stromspeichers nur bei bestehenden Photovoltaikanlagen gewährt. Gefördert werden stationäre Stromspeicher auf Lithium-Technologie-Basis.

Diese Förderungsrichtlinie gilt für:

  • Private und Landwirte
  • alle Betriebe
  • sonstige unternehmerisch tätige Organisationen (auch Privatzimmervermieter)
  • öffentliche Einrichtungen
  • gemeinnützige Vereine

Fördersatz

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten unter Einbeziehung möglicher Bundes- oder EU-Förderungen gewährt.

Die maximale Höhe beträgt € 350,–/kWh Nennkapazität. Pro Standort werden maximal 10 kWh Nennkapazität gefördert.

Alle Informationen zur Förderung von Stromspeichern in Kärnten sowie zur Antragstellung sind auf der Homepage des Landes Kärnten zu finden.

Eigenheim

Die Gesamtbaukosten erhöhen sich um 2.400 Euro pro installiertem Kilowatt-peak, maximal bis zu 12.000 Euro für 5 kWp je Wohneinheit.

Ersterwerb von Wohnraum

Die Gesamtbaukosten erhöhen sich um 2.400 Euro pro installiertem Kilowatt-peak, maximal bis zu 12.000 Euro für 5 kWp je Wohneinheit.

Wohnhaussanierung

Bei einer erstmaligen Errichtung einer Photovoltaikanlage ist die Höhe der förderbaren Kosten mit 4.000 Euro pro installiertem Kilowatt-peak, maximal bis zu 20.000 Euro für 5 kWP je Wohneinheit begrenzt.

Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und bei Wohnheimen ist die Höhe der förderbaren Kosten mit 3.000 Euro pro installiertem Kilowatt-peak, maximal bis zu 6.000 Euro für 2 kWp je Wohneinheit/Heimplatz begrenzt.

Mehrgeschossiger Wohnbau

Die Gesamtbaukosten erhöhen sich bei der Errichtung einer Photovoltaikanlage im nachgewiesenem Ausmaß, höchstens jedoch um 3.000 Euro pro installiertem Kilowatt-peak und maximal bis zu 2 kWp je Wohneinheit/Heimplatz.

Richtlinien der Wohnbauförderung Kärnten

Informationen zur Anzeigen- und Genehmigungspflicht für PV-Anlagen

Für freistehende PV-Anlagen ist eine entsprechende Widmungsvoraussetzung vorgeschrieben. Photovoltaikanlagen dürfen nur auf Grünflächen errichtet werden, die im Flächenwidmungsplan als „Grünland-Photovoltaikanlage“ gewidmet sind.

 

Raumordnung Kärnten

In der freien Landschaft benötigt die Errichtung von Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen sowie Freileitungen mit einer Netzspannung über 36 kV eine Bewilligung.

Keine Bewilligung ist notwendig bei einer Kollektorfläche bis max. 40 sowie auf oder an Gebäuden und auf das als landwirtschaftliche Hofstelle gewidmete Fläche.

 

Naturschutz Kärnten

Wichtige Informationen und Hilfestellungen

Bundesweite PV- und Speicherförderungen

Sind zurzeit keine Förderungen für Ihr Bundesland verfügbar,  informieren Sie sich auch über bundesweite Förderungen, die evtl. interessant für Sie sein können .

PV- und Speicherprofi-Suche

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Solarpotentialkataster Kärnten

Der Solar-Potenzial-Kataster Kärnten gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind. Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert. Mit der KAGIS Anwendung im „Kärnten-Atlas“ – www.kagis.ktn.gv.at kann man das Solarpotenzial auf einfache Weise abfragen. Solarpotentialkataster Kärnten

Kontakt

Kontaktperson Landesregierung – Anerkennung als Ökostromanlage

DI Erich Mühlbacher
Abteilung Energiewirtschaft
Flatschacher Straße 70
Stock 1 Zimmer 135
9021 Klagenfurt
Telefonnr: +43 (0) 50 / 536 – 41563
E-Mail: erich.muehlbacher@ktn.gv.at
www.energiewirtschaft.ktn.gv.at

Kontaktperson Landesregierung – Wohnbauförderung

Abteilung 2, Unterabteilung Wohnungs- und Siedlungswesen
Mießtaler Straße 6
9021 Klagenfurt am Wörthersee

Sekretariat:
Telefonnr: +43 (0) 50 / 536 – 12442 oder 05 0536 – 12443
Fax: +43 (0) 50 / 536 – 12440
E-Mail: abt2.wohnbau@ktn.gv.at
www.wohnbau.ktn.gv.at