Bundesweiter Investitionszuschuss für PV & Stromspeicher

 

Das Förderbudget aus der OeMAG Förderung  (März 2018) ist nach heutigem Stand völlig ausgeschöpft.

 

Im Juni 2017 wurde die kleine Novelle des Ökostromgesetzes beschlossen. Mit dieser Gesetzesänderung, für die der Verband mehr als drei Jahre gekämpft  hat, stehen 2018 und 2019, neben der bisherigen Tarifförderung (8 Mio. Euro; Tarif- und Investförderung), auch ein Investitionszuschuss für Photovoltaikanlagen und Speichertechnologie zur Verfügung (für den Investitionszuschuss von PV-Anlagen und Stromspeicher, siehe Tabelle weiter unten).

Mit dieser Novelle wurde auch das bereits lang erwartete ElWOG novelliert.

 

Fragen zur Förderung und bereits eingereichte Förderanträge bitte direkt mit der Förderstelle abklären:

OeMAG 
Tel.nr.: 05/787 66 10
Internetseite: www.oem-ag.at 

 

 

Übersicht und Gegenüberstellung der

Förderungen für PV & Stromspeicher

 

 

FÖRDERRICHTLINIE:

Detailierte Förderrichtlinie zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher, Förderstart: 12. März 2018

 

LEITFADEN zur ANTRAGSTELLUNG:

Leitfaden zur Antragstellung zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher

 

FRAGEN & ANTWORTEN:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) und deren Antworten zur Förderung mittels Investitionszuschuss

 

 Broschüre: Mehr Sonnenstrom für Österreich

Zu den Neuerungen der “kleinen Ökostromnovelle”, hat das Wirtschaftsministerium, gemeinsam mit PV Austria und der OeMAG eine Broschüre verfasst, in der in mehreren Kapiteln die Änderungen dargestellt und ausführlich beschrieben werden. (Erschienen 10. Oktober 2017)

Download  der Broschüre “Mehr Sonnenstrom für Österreich”

 

 

Gesetzestext zur ÖSG-Novelle

 

 

Förderbudget bereits vergeben: Investitionszuschuss für PV-Anlage und Stromspeicher 2018 - Start am 12. März 2018

 

Förderbudget bereits vergeben: Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher – NEU 2018

Die Errichtung und Erweiterung einer PV-Anlage sowie die Erweiterung einer bestehenden PV-Anlage um eine Speicherkapazität und eine Erweiterung einer bestehenden Speicherkapazität werden durch einen Investitionszuschuss gefördert (siehe auch Tabelle oben, 2 rechten Spalten).

Start der Förderung über den Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher ist am 12. März 2018, ab 17 Uhr.

 

Förderbudget: 

Für die Förderung mittels Investitionszuschuss stehen 15 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Davon sind mindestens 9 Mio. Euro für PV-Anlagen vorgesehen. Die Reihung erfolgt nach dem First Come – First Serve Prinzip.

 

Fördersatz für die PV-Anlage: 

PV-Anlagen bis zu einer Engpassleistung von 100 kWp werden mit einem Investitionszuschuss von 250 Euro pro kWp gefördert. Bei einer Engpassleistung von mehr als 100 kWp bis 500 kWh wird die gesamte Anlage mit einem Investitionszuschuss von 200 Euro pro kWp gefördert. Max. werden jedoch 30 % der Investkosten gefördert.

 

Fördersatz für den Stromspeicher: 

Verfügt die Anlage über eine Speicherkapazität im Ausmaß von mindestens 0,5 kWh pro kWp installierter Engpassleistung oder wird eine bestehende Anlage oder eine bestehende Speicherkapazität in diesem Ausmaß erweitert, kann zusätzlich ein Investitionszuschuss von 500 Euro pro kWh gewährt werden. Es können bis zu 10 kWh Speicherkapazität pro kW installierter Engpassleistung gefördert werden. Max. werden jedoch zwischen 45 und 65 % der förderbaren Kosten gefördert.

 

Detaillierte Förderrichtlinie:

Alle weiteren Einzelheiten zu den Förderungen wie geförderte Speichertechnologie usw. werden über eine eigene Förderrichtlinie festgelegt. Bei dieser Förderung entscheidet die Einreichgeschwindigkeit, da die Förderanträge nach First Come – First Serve gereiht werden.

 

LEITFADEN zur ANTRAGSTELLUNG:

Leitfaden zur Antragstellung zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher

 

FRAGEN & ANTWORTEN:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) und deren Antworten zur Förderrung mittels Investitionszuschuss

 

Zur Antragstellung geht es hier: www.oem-ag.at

 

Ablauf der Antragstellung:

Im Wesentlichen wird es wieder ein zweistufiges Antragsystem/Ticketsystem sein:

  1. Schritt: Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Schritt: Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden (“Fertigstellung”). Für diesen zweiten Schritt haben Sie 240 Stunden (10 Tage) Zeit. Den genauen Zeitraum für die Vervollständigung Ihres Tickets finden Sie in der Ticket-Bestätigungsmail bzw. auf Ihrem Bildschirm nach erfolgreicher Ticketziehung.

LEITFADEN zur ANTRAGSTELLUNG:

Leitfaden zur Antragstellung zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher

 

Weitere wichtige Informationen zur Fördervergabe:

  • Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Förderantrag unbedingt vor Beginn der Arbeiten (rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung bzw. eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht) einzureichen ist. Wurde bereits mit den Arbeiten begonnen, besteht eine Kontrahierungspflicht nur mehr zum Marktpreis
  • Anlagen auf Gebäuden, baulichen Anlagen oder Betriebsflächen sind förderfähig (siehe noch zu veröffentlichende Förderrichtlinien)
  • Die Investitionsförderung kann nicht für einen bereits tarifgeförderten Anlagenteil beantragt werden
  • Wenn ein Antrag auf Tarifförderung für eine Photovoltaikanlage besteht (vom 9.1.2018), ist vor möglicher Einreichung das bestehende Ansuchen in schriftlicher Form zurückzuziehen
  • Kosten für Investitionen, die auch durch andere Bundes- oder Landesförderprogramme gefördert werden, sind nicht förderfähig
  • Eine Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Netz muss gegeben sein, eine Einspeisung in die Öko-Bilanzgruppe ist nicht zwingend notwendig (ausgenommen Erweiterungen bereits tarifgeförderter Anlagen)

 

Förderbudget bereits vergeben: Tarifförderung für 2018 - Bereits gestartet am 9. Jänner 2018

Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert. Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind. Für den in das Stromnetz eingespeisten Strom wird ein Fördertarif gewehrt. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt. Nach Vertragsabschluss gelten die Einspeisetarife für 13 Jahre.

Alle Informationen zur Novelle des ÖSG 2012 finden Sie unter www.pvaustria.at/novelle-oekostromgesetz.

Die Tarifförderung wurde am 9. Jänner 2018 gestartet.

 

Tarifförderung 2018:

Die Einspeisetarife für Ökostrom aus Photovoltaikanlagen für 2018 sind veröffentlicht. Die Einspeisetarife für Ökostrom aus Photovoltaikanlagen (siehe § 6) aus Photovoltaikanlagen mit einer Engpassleistung von über 5 kWp bis 200 kWp, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind, werden wie folgt festgesetzt:

Antragstellung und Vertragsabschluss im Jahr 2018 ……………………… 7,91 Cent/kWh

Antragstellung und Vertragsabschluss im Jahr 2019 ……………………… 7,67 Cent/kWh

 

Als Investitionförderungfür die Errichtung werden zusätzlich 30% der Errichtungskosten (bezogen auf die Engpassleistung der Anlage), höchstens jedoch ein Betrag in Höhe von 250 Euro/kWp gewährt. Der erforderliche Nachweis der Investitionskosten erfolgt durch die Vorlage der Rechnungen über die für die Errichtung notwendigen Kosten an die Ökostromabwicklungsstelle längstens sechs Monate nach Inbetriebnahme.

 

Reihung der Förderanträge (siehe § 4)

Bei Photovoltaikanlagen gemäß § 6 werden die Förderanträge, die im Zeitraum vom 9. bis zum 16. Jänner 2018 bzw. im Zeitraum vom 9. bis zum 16. Jänner 2019, bei der Ökostromabwicklungsstelle einlangen, nach der Höhe des bei der Antragstellung angegebenen Eigenversorgungsanteils gereiht. Bei gleichem Rang entscheidet der Zeitpunkt der Antragstellung.

 

Ökostrom Einspeisetarifverordnung 2018

 

Leitfaden zur Antragstellung der Tarifförderung 2018 (aktualisiert am 19. 12.2017)

 

Häufig gestellte Fragen FAQ – Eigenversorgungsanteil (Tarifförderung)

 

Allgemeiner Ablauf der Antragstellung:

Förderanträge können ausschließlich online über die Homepage der Förderstelle OeMAG (www.oem-ag.at) eingebracht werden. Benützen Sie dafür bitte den LOGIN-Button (ganz oben positioniert) auf der Homepage . Die Antragstellung via Fax, Post oder E-Mail ist nicht möglich.

Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten:

  1. Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden (“Login mit Ticket”). Für diesen zweiten Schritt haben Sie 168 Stunden (7 Tage) Zeit. Den genauen Zeitraum für die Vervollständigung Ihres Tickets finden Sie in der Ticket-Bestätigungsmail bzw. auf Ihrem Bildschirm nach erfolgreicher Ticketziehung.

 

Information zur Wahl von Passwörtern:

Folgende Punkte sind aus Sicherheitsgründen für die Erfassung eines gültigen Passworts zu beachten:

  • Mindestlänge: 8 Zeichen
  • Verwendung von Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen (zumindest drei dieser Kriterien sind zu erfüllen)
  • Keine Übereinstimmung mit Benutzername/Alias zulässig
  • Erstes Zeichen muss Buchstabe (Groß- oder Kleinschreibung) oder Zahl sein
  • Keine Mehrfachwiederholung einzelner Zeichen (Bsp.: ****1111)
  • Zulässige Zeichen für die Passworterstellung: Kleinbuchstaben: a-z      |     Großbuchstaben: A-Z      |     Ziffern: 0-9      |     Sonderzeichen: ( ) [ ] { } # $ @ ! ? *  ; : _ , .
  • UNZULÄSSIGE Zeichen für die Passworterstellung:Umlaute & Sonderzeichen: Ä Ö Ü ä ö ü ß < > ‘ “-+=
    Das erste Zeichen in einem Textfeld in der Förderantrag-Applikation darf nur ein Buchstabe von A bis Z (bzw. a bis z) oder eine Zahl von 0 bis 9 sein.

 

Wichtiges Zur Antragstellung:

  • Ein Förderantrag kann nur dann bei der Ökostromabwicklungsstelle eingebracht werden, sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde.
  • Als Zeitpunkt des Einlangens eines Antrages gilt der Eingang des vollständigen Ticket-Antrages. ACHTUNG: Werden an einem Kalendertagmehrere Ticket-Anträge, die dieselbe Anlage (Zählpunktbezeichnung) betreffen, eingebracht, ist nur das letzte Ticket gültig. Der Antrag kann somit nur mit dem zuletzt gezogenen Ticket vervollständigt werden!
  • OeMAG ist jederzeit berechtigt, Benutzer vom Zugriff auf das elektronische Abwicklungssystem auszuschließen. Daher ist insbesondere die Anwendung von automatisierten Eingabesystemen (“robots”) nicht zulässig und führt zum Ausschluss von der Antragstellung. Insbesondere bei Tickets, die innerhalb von 15 Sekunden nach Systemfreischaltung ausgefüllt abgeschickt werden, geht die OeMAG davon aus, dass diese Tickets nicht manuell, sondern mit sogenannten automationsgestützten Eingabesystemen („robots“) abgegeben wurden.
  • Sollte der Ökostromerzeuger, der einen Antrag für eine PV-Anlage in den Jahren 2016 oder 2017 eingebracht hat, von der OeMAG eine E-Mail mit der „Aufforderung zur Erfassung der übrigen vertragsrelevanten Daten“ erhalten, so ist er verpflichtet, der OeMAG binnen 3 Monaten nach Erhalt dieser E-Mail geeignete Nachweise (zB gegengezeichnetes Angebot, Rechnungen, Verträge etc) über die Bestellung der beantragten Photovoltaikanlage zu übermitteln. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann der Antrag des Ökostromerzeugers nicht im Förderkontingent berücksichtigt werden.
  • Die Kombination der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen” des Klima- und Energiefonds (KLIEN) mit anderen Bundesförderungen wie z. B. der Ökostromtarifförderung der OeMAG ist nicht möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Klima- und Energiefonds sowie auf “umweltfoerderung.at“.

 

Technische Voraussetzungen:

  • Für die Fördervergabe 2018 kann der Internet Explorer Version 6 oder älter aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden. Wir bitten Sie daher, ein Update rechtzeitig durchzuführen oder auf einen anderen Browser umzusteigen (zum Beispiel Firefox, Chrome etc).
  • Bitte beachten Sie, dass bereits vergebene Benutzernamen, Antragsnummern und Passwörter für die neue Antragstellung nicht verwendet werden können!
  • Um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Förderantrags-Applikation zu gewährleisten, beachten Sie bitte, dass ihr Browser zumindest für diese Applikation COOKIES zulässt

Weitere Informationen zur Antragstellung:

  • Zählpunktbezeichnung: Die Einbringung eines Förderantrags ist nur mit einer gültigen Zählpunktbezeichnung möglich (vorhandener Netzzugang). Diese erhalten Sie in Vereinbarung mit dem jeweiligen Netzbetreiber. Falschangaben führen zur sofortigen Ablehnung des Antrags.
  • Anerkennung als Ökostromanlage: Ab 1.1.2018 werden für Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen und Kleinwasserkraftanlagen keine Anerkennungsbescheide mehr für die Antragstellung benötigt.
  • Erstinstanzliche Genehmigungen: Etwaige für das eingereichte Projekt erforderliche erstinstanzliche Genehmigungen (z.B. Baubescheid, ElWOG, Wasserrechtliche Genehmigungen etc.) müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits vollständig vorliegen und sind im Rahmen des Ansuchens vollständig zu übermitteln.
  • Gültiger Erstantrag vor Baubeginn: Ein Förderantrag kann nur dann bei der Ökostromabwicklungsstelle eingebracht werden, sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde. Andernfalls ist ausschließlich eine Vergütung zum Marktpreis möglich (kein Anreizeffekt für Investition gegeben).
  • Für jeden Förderantrag ist ein separater Benutzername (ALIAS) anzulegen.
  • Unbeschadet etwaiger anlagenbezogener Bestimmungen zur Reihung von Anträgen in einer Verordnung gemäß § 19 ÖSG 2012 werden vollständige und korrekte Förderanträge nach Datum und Uhrzeit der Einreichung gereiht. Die Förderantragsnummer gibt keine Auskunft über die Reihung des Antrages.
  • Bei erfolgreicher Antragstellung erhalten Sie eine unverbindliche Bestätigung per E-Mail mit Ihrer Förderantragsnummer.
  • Ökostromanlagen sind bescheid- und vertragskonform zu errichten. Eine nachträgliche Änderung des Anlagenstandortes ist nicht möglich.

Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter https://www.oem-ag.at/de/home/

 

 

 

ÖKOSTROMGESETZ – Änderungen im Detail

Folgende wesentliche Änderungen ergeben sich für die Photovoltaik im Detail:

  1. Extra Fördertopf für einen Investitionzuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher (siehe Tabelle: Zweite und Dritte Spalte)
  2. Entfall des Ökostrombescheids
  3. Klarstellung des Eigenversorgungsanteils, der im Förderantrag anzugeben ist: Anteil der Engpassleistung einer Anlage, für den keine Tarifförderung beantragt wird.
  4. Klarstellung der Engpassleistung bei PV-Anlagen
  5. Bei Photovoltaikanlagen gilt die Modulspitzenleistung (Leistung in kWpeak) als Engpassleistung.
  6. Neue Fristen rund um die Errichtung der PV-Anlage:Binnen drei Monaten nach Annahme des Antrages ist einen Nachweis über die Bestellung der Photovoltaikanlage zu liefern. Innerhalb von neun Monaten, nach Annahme des Antrags, ist die PV-Anlage in Betrieb zu nehmen.

 

Beantwortung der häufigsten Fragen zur “Investzuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher”

 

Die Fragen und Antworten wurden der Broschüre: “Mehr Sonnenstrom für Österreich” – entnommen (siehe auch Bild weiter oben; Download möglich).

Die FAQ werden laufend aktualisiert und unter folgender Website veröffentlicht: https://www.bmwfw.gv.at/EnergieUndBergbau/Energieversorgung/Seiten/Elektrizitaet.aspx

 

Wie lange ist die Errichtungszeit für PV-Anlagen die eine Investitionsförderungin Anspruch nehmen?

Die Anlage, die Erweiterung oder der Speicher muss binnen 12 Monaten in Betrieb genommen werden. Unter besonders berück­sichtigungswürdigen Gründen ist eine einmalige Verlängerung um sechs Monate möglich.

 

Wie und wo erfolgt die Antragstellung auf Investitionszuschuss?

Die Förderung wird über das elekt­ronische Antragsstellungssystem der OeMAG abgewickelt. Nähere Informationen finden sich auf der Website der OeMAG.

 

Wie erfolgt die Reihung der Anträge auf Investitionsförderung für PV-Anlagen?

Die Förderanträge werden nach dem Zeitpunkt ihres Einlangens und nach der Höhe des Eigenversorgungsanteils gereiht.

 

Können Anlagen auch größer als 500 kWp gebaut werden?

Grundsätzlich gibt es keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der PV-Anlage, gefördert werden allerdings maximal 500 kWp.

 

Wie wird der Fördersatz für die gesamte Anlage berechnet? Ist eine gestaffelte Anwendung der Fördersätze möglich?

Die Einstufung erfolgt anhand der Gesamtleistung der Anlage, womit bei PV-An­lagen über 100 kWp der niedrigere Fördersatz zur Anwendung gelangt. Eine gestaffelte Anwendung der Fördersätze findet nicht statt.

 

Was ist als Betriebsfläche definiert?

Die genaue Definition wird in den Förderrichtlinien bestimmt.

 

Was passiert mit dem Förderbudget, wenn es in dem Kalenderjahr nicht abgerufen wird bzw. vorzeitig ausgeschöpft ist? Gibt es eine Möglich­keit, das Förderbudget in das Förderjahr 2019 zu transferieren bzw. auf dieses vorzugreifen?

Das nicht ausgeschöpfte Förder­budget aus dem Jahr 2018 kann nicht auf das Folgejahr übertragen werden; ebensowenig kann auf das Förderbudget des Folgejahres vorgegriffen werden.

 

Welche Stromspeicher werden gefördert bzw. gibt es spezifische Qualitätskriterien dazu?

Die Details werden dazu in den Förderrichtlinien geregelt, wobei gebrauchte Anlagenteile von der Förderung ausgeschlossen sind.

 

Ist eine Speicherförderung neben einer KLI.EN-Förderung von PV-Anlagen möglich?

Wenn die PV-Anlage eine KLI.EN-Förderung erhält, ist der Stromspeicher als eigenes Förderprojekt grundsätzlich einer Investitionsförderung gemäß ÖSG 2012 zugänglich. Doppelförderungen für ein Projekt sind ausgeschlossen.

 

Gibt es qualitative Auswahlkriterien für Errichter von Stromspeichern?

Es muss sich um gewerblich befugte Unternehmer handeln. Der Unternehmer muss zur Ausstellung eines Prüfprotokolls nach ÖVE/ÖNORM E-8001 (beinhaltet Befund, Anlagen­buch, Messung und Prüfung) befugt sein.

 

Können auch neue PV-Anlagen mit neuen Stromspeichern errichtet und gefördert werden?

Ja, auch eine neue PV-Anlage mit Speicherkapazität ist mit einem Investitions­zuschuss förderbar. Es handelt sich hierbei um zwei eigenständige Förderprojekte, die getrennt eingereicht werden müssen.