KLI.EN-PV-Aktion 2009: Eine Chronologie

Ansturm auf Sonnenstrom-Anlagen – Leitungen überlastet

9:00 – Aus dem KLI.EN-Büro wird gemeldet, dass schon am Morgen mehr als 2.600 Zugriffe auf die Seite registriert wurden.

9:15 – Der Bundesverband schickt eine Pressemeldung über den zu erwartenden Ansturm auf die KLI.EN-PV-Förderung aus.

9:30 – Die ersten Journalisten treffen im Büro des Bundesverbandes Photovoltaic Austria ein, um sich zur aktuellen Situation der PV in Österreich zu informieren und mit Energieexperten zu diskutieren.

9:40 – Mehr als tausend User sind bereits auf der Seite der KPC online und warten auf das Freischalten des Anmelde-Formulars.

10:00 – Die Leitungen brechen zusammen. Nichts geht mehr.

10:05 – Im Büro des Bundesverbandes laufen die Telefone heiß. Viele Anrufer haben für die Aktion zusätzliches Personal eingestellt und sind nun verzweifelt, weil sie nicht auf die Internet-Seite mit dem Anmeldeformular zugreifen können.

10:30 – Beim KLI.EN-Fonds ist nach wie vor niemand erreichbar. Die Leitungen sind voll. Aus der geplanten Live-Schaltung in die Pressekonferenz wird nichts.

10:45 – Die Leitungen sind nach wie vor überlastet. Nur vereinzelt gehen Erfolgsmeldungen beim Bundesverband ein.

11:00 – Aus dem KLI.EN-Fonds wird gemeldet, dass trotz Problemen mit dem Ansturm bereits 1.000 Anträge ordnungsgemäß eingegangen sind. Die Nachfrage sei stärker als erwartet, obwohl man für außerordentlichen Andrang gerüstet gewesen sei. Es sind weiter Kapazitäten offen. Kunden werden um Geduld gebeten und sollen es weiter versuchen.

11:20 – Aus dem KLI.EN wird bekannt gegeben, dass mit ersten Auswertungen zwischen 12 und 13 Uhr zu rechnen ist. Bis dato habe man keine Übersicht über den Stand der Kontingente in den einzelnen Bundesländern. Der KLI.EN bittet um Geduld. Die Server arbeiten. Kunden werden gebeten es weiter zu versuchen.

11:30 – Die letzten Journalisten verlassen den Presse-Event der PVA.

12:00 – Die Leitungen sind nach wie vor überlastet. Zugriffe auf das Formular sind nur in Einzelfällen möglich. Immer mehr Antragsteller machen ihrem Ärger beim Bundesverband Luft.

12:25 – Anrufer melden, dass unter folgendem Link bessere Chancen bestehen zum Formular zu gelangen: http://www.service-publicconsulting.at/pv/

12:30 – Es sind rund 3.500 Anträge beim KLI.EN-Fonds registriert. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in einzelnen Bundesländern noch Kontingente frei sind.

13:30 – Die PVA sendet eine Pressemeldung mit der ersten Analyse zur KLI.EN-Aktion 2009 aus.

14:30 – Aussendung des KLI.EN-Fonds: Bereits 6.063 Anträge sind eingegangen. Der Andrang auf die Fördermittel ist nach wie vor enorm, berichtet Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Die Aktion ist ein Beweis dafür, dass Österreich auf bestem Wege ist, seinen Anteil an Photovoltaik-Strom von derzeit 0,04 % auf das hochgesteckte Ziel von 8 % in 2020 zu erreichen.“

14:45 – Noch gibt es keine Auswertung, wie der Andrang aus den verschiedenen Bundesländern war und welche Kontingente als erste erschöpft waren. Die Leitungen sind nach wie vor offen.

15:25 – Aus dem Büro des Bundesverbandes ist es nach wie vor nicht möglich bis zum Anmeldeformular der KLI.EN-Förderung vorzudringen. „derzeit überlastet“ steht noch immer auf der betreffenden Seite. Auch mehrmaliges Versuchen bringt keine erfolgreiche Anmeldung.

15:45 – Mitarbeiter des Bundesverbandes Photovoltaic Austria sehen erstmals das online-Anmeldeformular am Bildschirm.

18:15 – Zweite Aussendung des KLI.EN-Fonds. Mehr als 7.000 Anträge sind bis zum späten Nachmittag eingelangt. Alle Bundesländer-Kontingente sind ausgeschöpft, nur in Wien sind noch rund 500.000 Euro frei.

Am meisten Anträge sind aus der Steiermark und aus Niederösterreich durchgekommen. In den beiden Bundesländern wären alleine innerhalb der ersten 5 Stunden der Förder-Aktion mehr als 50 Mio. Euro benötigt worden.

Die Grafik zeigt den Stand der eingegangenen Anträge in Euro

Ein Auszug aus dem PVA Medien-Echo