Klimafonds startet am 1. Dez. 2009 mit Förderung für PV in Fertigteilhäusern

Photovoltaic Austria - K...PV in Fertigteilhäusern
v.l.n.r. Josef Gruber (Präsident Österreichischer Fertighausverband), Niki Berlakovich (Umweltminister) und Ingmar Höbarth (GF Klima- und Energiefonds)

„Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir verstärkt auf erneuerbare Energieträger setzen. Sonnenenergie spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Photovoltaik ist eine Zukunftsbranche, die durch innovative Lösungen ein Haus zu einem Kraftwerk machen kann. Diese Chance müssen wir nutzen, um unabhängiger von Öl und Gas zu werden und meiner Vision der Energieautarkie Schritt für Schritt näher zu kommen.“, erklärt Umweltminister Niki Berlakovich heute, Donnerstag, beim Startschuss des neuen Förderprogramms des Klima- und Energiefonds, gemeinsam mit dessen Geschäftsführer Ingmar Höbarth und dem Präsidenten des Österreichischen Fertighausverbands Josef Gruber in der Blauen Lagune in Vösendorf (NOE).
Das Förderprogramm „Gebäudeintegrierte Photovoltaik in Fertighäusern“ richtet sich direkt an Konsumentinnen und Konsumenten, die die Errichtung eines Fertighauses planen. Wer dabei auf integrierte Photovoltaik setzt, um das Potenzial der Sonne als natürliche Energie-Ressource zu nutzen, kann sich über bis zu 13.000 Euro vom Klima- und Energiefonds freuen.

Und so funktioniert die Förderung: Mit Einverständnis der KundInnen beantragen die Fertighausanbieter die Förderung beim Klima- und Energiefonds:
• Förderhöhe 2.600 Euro/kW

• Anlagenobergrenze 5 kW; maximale Förderhöhe 13.000 Euro je Anlage bzw. je Fertighaus

• Die Gesamtsumme aller für die Anlage erhaltenen Förderungen darf 60% der Investitionskosten nicht übersteigen.

• Das Fertighaus muss energierelevante Kriterien erfüllen: Passivhaus, Klima-Aktiv Haus, <30 kWh Heizwärmebedarf laut Energieausweis.

„Durch die neue Förderschiene des Klima- und Energiefonds können Konsumentinnen und Konsumenten Fertighäuser künftig inklusive Photovoltaikanlage schlüsselfertig vom Fertighausanbieter beziehen“, freut sich Ingmar Höbarth.

„Gebäudeintegrierte Photovoltaik“ bedeutet, dass die Photovoltaikanlage nicht nur Stromgenerator ist, sondern gleichzeitig auch eine Gebäudefunktion erfüllt. Dies kann etwa der Ersatz der Dachziegel, der Fassade oder die Bereitstellung einer Beschattungsfunktion sein. Die Integration von Photovoltaik in die Gebäudehülle birgt viele neue technische und architektonische Anwendungsmöglichkeiten.

„Die Förderaktion „Gebäudeintegrierte Photovoltaik in Fertighäusern“ startet am 1. Dezember 2009. Das Fördervolumen beträgt 1 Million Euro.“, so Klimafonds Geschäftsführer Höbarth abschließend.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung unter www.klimafonds.gv.at/