Lebenswichtiger Sonnenstromimpuls aus dem Parlament

SONNENSTROMPETITION – Freigrenze auf 25 kWp angehoben

Startseite-2014-03-13-PetitionMit der kurz vor der Sommerpause des österreichischen Parlaments beschlossenen Änderung des Elektrizitätsabgabegesetzes von 1996 ist ein entscheidender Meilenstein zum Ausbau der Photovoltaik in Österreich gesetzt worden. Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) bedankt sich bei allen im Parlament vertretenen Parteien ausdrücklich für diese Entscheidung. Mit einer Besteuerung des Eigenstromverbrauchs ab 5.000 kWh wäre die gesamte private aber auch gewerbliche Sonnenstromnutzung in Frage gestellt gewesen. Mit der Erhöhung auf einen Freibetrag von 25.000 kWh sind nur noch Anlagen mittlerer Größe betroffen. So sind u.a. Schulen, Kindergärten kommunale Einrichtungen, gewerbliche Mittelbetriebe und landwirtschaftliche Betriebe von der Steuer nicht mehr betroffen. Hans Kronberger: „Die Entscheidung des Parlaments war eine Sternstunde des Hausverstands“.

Ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem bestehenden Gesetz, besteht im Wesentlichen darin, dass nach altem Gesetz nach Überschreiten der Grenze von 5.000 kWh rückwirkend die gesamte Menge besteuert worden wäre, während jetzt die ersten 25.000 kWh grundsätzlich frei sind und somit allen Eigenstromnutzern geholfen ist. Zusätzlich wird die Abgabe nicht eingehoben, wenn sich die Steuerschuld auf unter 50 Euro im Jahr belaufen würde.

Bereits am 21. Mai 2014 haben die beiden Regierungsparteien (ÖVP und SPÖ) ein Übereinkommen getroffen, dass die ersten selbst erzeugten und selbst verbrauchten 25.000 kWh bzw. 25 kWp von der Eigenverbrauchsabgabe ausgenommen sind.

Weitere Detailinfos finden Sie auf der Presseseite zur Petition.

 

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