Pressekonferenz: Mehr Ökostrom für Österreich

Erneuerbare-Energien-Verbände fordern Regierung zum Handeln auf

 

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Der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung ist die zentrale Säule einer nachhaltigen Energieversorgung. Ohne 100 % Ökostrom ist die Energiewende und damit die Klimaschutzziele nicht erreichbar. Umso verwunderlicher ist die fehlende Motivation der Regierung, eine kleine Novelle des Ökostromgesetzes auf den Weg zu bringen. Die Erneuerbare-Energien-Verbände fordern geschlossen die Regierung auf, noch dieses Jahr das Ökostromgesetz zu novellieren und den Reformstau zu beseitigen. „Nur mit einer raschen Ökostromnovelle kann der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien fortgesetzt werden“, erklärt Peter Püspök, Präsident des Dachverbandes für erneuerbare Energien (EEÖ).

 

Hans Kronberger, Präsident von Photovoltaic Austria: „Das Scheitern der kleinen Ökostromnovelle fügt der österreichischen PV-Wirtschaft einen zweistelligen Millionenschaden zu. Die kleine Reform wäre nur eine Frage des guten Willens gewesen, der offensichtlich nicht aufgebracht werden konnte. Der Bundesverband Photovoltaic Austria fordert daher, dass der dadurch entstandene Schaden bei der Überlegung für ein großes Ökostromgesetz korrigiert wird. In Summe wäre durch eine Reform des derzeitigen Systems das dreifache PV-Ausbauvolumen ohne einem Cent an Mehrkosten für die nächsten Fünf Jahre möglich gewesen.“

 

Pressetext: Mehr Oekotstrom fuer Oesterreich

Hintergrundinformation Photovoltaic Austria

Fotos zur Pressekonferenz

Wien, 30.11.2016