Photovoltaic Austria dankt LHStv. Siegfried Schrittwieser

2012-06-21-Schrittwieser

Alarmstufe rot herrschte Anfang Februar für steirische Errichter von Photovoltaikanlagen.

Weit über 500 Interessenten hatten zwar eine Förderzusage aus Wien, aber keinen Anerkennungsbescheid als sogenannte „Ökostromanlage“ des Landes Steiermark. Innerhalb von sechs Wochen musste dieser nachgebracht werden, ansonsten wären die steirischen Förderungen verfallen und die Ansuchen an andere Bundesländer vergeben worden. „Allein im Einzugsgebiet der Stadtwerke Hartberg wären uns über 600 KWp durch die Lappen gegangen, das ist der Strombedarf für 150 Haushalte“ erklärt Ing. Helmut Ritter von den Hartberger Stadtwerken. Ing. Gerhard Korpitsch von KW Solar: „Unsere Kunden konnten nicht verstehen, dass sie trotz Förderzusage nicht bauen konnten“. Josef Stubenschrott stößt ins gleiche Horn: „Wir waren an der Grenze der Verzweiflung. Da mussten wir jahrelang auf echte Impulse für die sauberste Form der Stromgewinnung warten und kurz vor dem Ziel sollte alles wieder verloren sein“. Hans Kronberger Präsident des PVA alarmierte den zuständigen Landesrat Siegfried Schrittwieser über den drohenden Verfall der Förderzusagen. Praktisch über Nacht organisierte der stellvertretende Landeshauptmann 8 Beamte, die auch das Wochenende durcharbeiteten und die nötigen Bescheide zeitgerecht ausstellten. Kronberger: „Wir waren beindruckt von der flexiblen und dynamischen Initiative der steirischen Hoheitsverwaltung. Alle Bescheide konnten termingerecht ausgestellt werden.“ Als Dank überreichten die Vertreter des steirischen Photovoltaikgewerbes dem Landeshauptmannstellvertreter eine Torte verziert mit dem Logo des Bundesverbandes.

Bild v.l.n.r.
Dr. Hans Kronberger (Photovoltaic Austria), Siegfried Schrittwieser (LHStv. Stmk, Landesrat für Erneuerbare Energie ), Ing. Helmut Ritter (Stadtwerke Hartberg), Ing. Gerhard Korpitsch (KW-Solartechnik Graz), Josef Stubenschrott (Sonnenstrom Stubenschrott)