Photovoltaic Austria fordert umgehende Bekanntgabe des genauen Einreichtermins

Hans Kronberger: Keine Geheimniskrämerei um Vergabezeitpunkt

Drei Tage vor dem mit Spannung erwartetem neuen Einreichungszeitpunkt zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen, ist der genaue Zeitpunkt des Einreichzeitpunkts noch immer nicht bekannt. Der PVA fordert die schnellst mögliche Bekanntgabe des Einreichzeitpunkts am 16. Jänner.

Begründung: Viele Förderwerber sind darauf angewiesen Personal für die Einreichung bereit zu stellen und zu disponieren. Daher ist der Einreichzeitpunkt für diese enorm wichtig. Bereits am 2. Jänner haben viele einen vollen Arbeitstag nutzlos vor dem Computer verbracht. Hans Kronberger: „Mit der Geheimhaltung der Einreichstunde wird man der automatisierten Einreicher nicht Herr werden, aber den privaten und gewerblichen Antragstellern unnötige Hindernisse in den Weg legen!“ Ein IT-Experte des PVA empfiehlt die Reihenfolge der Eingabemasken derart abzuändern, dass eine intelligente Reaktion, zu der nur der Mensch und kein Computer fähig ist, für den erfolgreichen Zugriff Voraussetzung ist.

Der PVA fordert die Abwicklungsstelle OeMAG auf, so schnell wie möglich, den genauen Einreichzeitpunkt bekannt zu geben. Hans Kronberger: „Es wäre ein Gebot der Stunde den redlichen Antragstellern in jeder nur erdenklichen Weise entgegenzukommen, denn sie haben die bisherigen Fehlversuche mit relativer Geduld ertragen. Jedes weitere Erschwernis geht über die Schmerzgrenze.“ Der PVA hofft darauf, dass das System ab 16. Jänner klaglos funktioniert und danach in Zusammenarbeit mit der Politik eine befriedigende Langzeitlösung zur Hinführung der Photovoltaik in die Marktfähigkeit gefunden wird. Der PVA wird Wirtschaftsminister Mitterlehner und den politischen Parteien einen konstruktiven Vorschlag unterbreiten.