Reaktionen zum Entwurf der Ökostrom-Novelle von Minister Mitterlehner

Der aktuelle Vorschlag zum Entwurf des Ökostromgesetzes sieht vor, dass jene Antragsteller, die bis 31.12.2010 eingereicht haben, bevorzugt werden, die bereit sind, einen Abschlag vom derzeit gültigen Tarif in Höhe von 30 % in Kauf zu nehmen.

Das heißt für Anlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind:
von 5 kWp bis 20 kWp werden die Tarife von 38 Cent/kWh auf 26,6 Cent/kWh reduziert
über 20 kWp werden die Tarife von 33 Cent/kWh auf 23,1 Cent/kWh reduziert.

Für Anlagen, die nicht ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, z. B. auf Freiflächen:
von 5 kWp bis 20 kWp werden die Tarife von 35 Cent/kWh auf 24,5 Cent/kWh reduziert
über 20 kWp werden die Tarife von 25 Cent/kWh auf 17,5 Cent/kWh reduziert.

Ich bitte Sie dringend, mir dazu Ihre Meinung an office@pvaustria.at zu übermitteln, damit ich gegenüber dem Wirtschaftsministerium mit einem klaren Mandat gegen diese Kürzung auftreten kann.

Selbstverständlich können Sie Ihre Meinung auch direkt dem Wirtschaftsminister anreinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at mitteilen. In diesem Fall bitte ich um eine Kopie.

Noch bis 9. Mai ist der Entwurf zur Beguchachtung.

 

Entwurf – Ökostromnovelle 2012

Erläuterungen – Ökostromnovelle 2012

Vorblatt – Ökostromnovelle 2012

Hier die bisherigen Reaktionen:

Sehr geehrter Herr Kronberger!

Die Kürzungen sind in Wahrheit nur ein Teil dieses „unendlichen Chaos“ in Sachen PV-Förderungen.

Das die Tarifförderung so nicht bestehen kann, liegt klar auf der Hand. Denn mit dieser Förderung werden nicht heimische Betriebe, die top Qualität abliefern gefördert, sondern einzig Billigstanbieter. Mit PV soll keiner reich werden, aber draufzahlen sollte man auch nicht. Nicht nur das man als Ökostromerzeuger belächelt wird und die Bürokratie bis man endlich ans Netz darf nicht ganz unkompliziert ist, jetzt soll man auch noch dazuzahlen.

Allerdings wenn man „das große Ganze“ betrachtet ist die Förderlandschaft in dem Land nicht optimal gelöst.

Wenn man die PV ernsthaft fördern will, sollte man den Menschen an denen es letztlich liegt, mit einem einfachen Verfahren dabei unterstützen.

Weniger Bürokratie, schnelle Abwicklungen, klare zukunftsorientiere Förderungen.

Hier Gedanken eines „kleinen“ Mannes:
) sofortiger EURATOM Ausstieg würde uns jährlich über 40 Mio. Euro bringen. Ich neige dazu zu glauben, dass es sicher viel mehr Geld ist. (Quelle greenpeace.at)

) Klima und Energiefonds und Ömag vereinen. Sprich eine zentrale Stelle die alle Förderungen verwaltet. Entweder Invest oder Tarifförderung streichen und die Mitteln der jeweils anderen Fördermethode zuführen.

… siehe da 40 + 35 + 2,1 = 77,1 Mio. pro Jahr für PV-Ökostromanlagen.

Natürlich würde ich die Wasserkraft mit Ihren Speichern weiter ausbauen um unseren Nachbarn Strom zu verkaufen. Auch hier sollte die Devise gelten, nicht reich werden damit, sondern nicht verseucht sein wenn ein grenznahes Atomkraftwerk schiffbrauch erleidet.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Tristan Kirschberger

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Sehr geehrter Herr Dr. Kronberger!
Lieber Verbandspräsident!

Ich möchte auf die aktuellen Entwicklungen zum Ökostromgesetz im speziellen für den Bereich Photovoltaik eingehen. Prinzipiell ist Österreich mit einem Ökostromanteil von ca. 60% im Vergelich zu unseren Nachbarn nicht schlecht aufgstellt. Nichts desto trotz muss unser Ziel sein eine 100% Prozent Deckung zu erreichen! Technisch ist es machbar. Alleine der politische Wille fehlt noch.

Wasserkarft, Energie aus Biomasse und Windkraft gehören da genau so dazu wie Photovoltaik. Deine Aussage „Das größte Hinderniss für den Ausbau der Photovolatik ist die unwissenheit der Leute“ gefällt mir. Ich würde diese nur ergänzen um: „Unser Herr Minister Mitterlehner sollte mehr auf unsere Wirtschaft horchen“.
Was mir und allen anderen Wirtschaftreiben fehlt, ist eine Planbarkeit und Kontinuiät in der Photovoltaik. Im Jänner / Februar wurde beschlossen, dass die Fördertarife aus 2010 für 2011 übernommen werden. Jetzt Ende März 2011 fallen unsere Interessenvertreter in Wien um und kürzen Rückwirkend (!) die Förderung um 30%!

Diesen drasstischen Einschnitt verkraftet die österreischische PV Wirtschaft meines Erachtens nur sehr schwer bis gar nicht. Mich als Vertreter eines deutstämmigen Großhandelshauses trifft das „nur“ zum Teil. Wir können wenn nötig auf günstigere chinesische bzw Fern-Ost Anbieter umschwenken. Aber was machen unsere österreichischen Hersteller. Mit einem Fördersatz von 26 Cent je kWh können keine PV Anlagen „Made in Austria“ kostendeckend betrieben werden –> Diese Frage würde ich an Hrn. Mitterlehner stellen?

Viele Grüße
DI (FH) Gerald Darilion – Gebietsverkaufsleiter RUSOL

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Sehr geehrter Herr Minister,

ich möchte gerne seit Ende vorigen Jahres eine PV-Anlage mit 7 kWp errichten. Ich war schon erstaunt, welch großer bürokratischer Aufwand hier für ein sehr standardisiertes Unterfangen zu leisten ist. Als geduldiger Österreicher, der das aus der K u. K Zeit gewachsene Beamtentum hinnimmt, erfüllte ich brav die Anträge. Als ich aber die voraussichtliche Zusage für 2023 bekam, konnte ich das fast nicht glauben.

Dass in Österreich, einem Land in dem das Umweltbewusstsein so hoch ist wie in fast keinem anderen Land, die Politik so diametral dagegen agiert, ist unglaublich.
Momentan entsteht sehr stark der Eindruck, dass vor allem die ÖVP am Gängelband der Großkonzerne und speziell der großen Energielieferanten hängt. Ein Umweltminister, dem man offensichtlich nicht gesagt hat, dass das Wort „Umwelt“ hier für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht. Auf der anderen Seite ein Ex-Kanzler, der als Atomlobbyist arbeitet. EU Abgeordnete, die nur in die eigene Geldtasche arbeiten …
Der durchschnittliche Wähler ist zwar sehr vergesslich und lässt sich oft durch kleine Wahlzuckerl fangen. Aber gerade Unfälle wie in Japan rütteln die Bevölkerung wach, und werden diese scheinheilige und kurzsichtige Politik auch abstrafen.

Ich halte eine moderate Kürzung (um 10%) für sinnvoll, wenn dadurch die Deckelung aufgehoben werden kann und somit ein breiterer Ausbau von PV-Anlagen möglich wird. Aber 30% – dass würde ja bedeuten, die Förderungen vorher, wären ja völlig ungerechtfertigt gewesen?!

Da auch Politiker Kinder und Enkelkinder haben, müsste ja auch hier allmählich die Vernunft Einzug halten.
Ich appelliere an Sie, dass Sie sich für eine Wende in unserer Energiepolitik stark machen, damit wir wieder zu einem „Energiemusterland“ werden und nicht als „Schlusslicht“ dastehen.

Schöne Grüße,
Gerald Bauerecker

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Sehr geehrter Herr Kronberger,

ich halte den Vorschlag des 30% Abschlags für eine Augenauswischerei und nur aus der Sicht eines konservativ denkenden Wirtschafters verständlich. Man sieht hier nach wie vor den Machteinfluss des Verbunds mit der höchstinnovativen und alleslösenden Wasserkraft.

Ich verstehe natürlich das Problem eines Energieversorgers und Netzbetreibers, der mit Technologien wie Solar und Wind aufgrund des unvorhersehbaren Aufkommens zu kämpfen hat und als einzige Maßnahme neben dem Ausbau der Netze das Ökostromgesetz boykottiert. Der lösungsorientiertere Weg wäre sich Gedanken zu machen, wie kann ich dem Problem der fluktuierenden Energiegewinnung entgegenwirken – die Lösung heißt neben dezentralen Einspeisern auch dezentrale Speicher! Dies gilt es mit jeder geförderten Anlage zu koppeln. Damit können, je nach Speicherkapazität zumindest die ungewollten Spitzen geglättet werden. Man könnte jetzt kontern und darauf hinweisen, dass es so wahnsinnig schwierig sei Strom zu speichern – ja, aber es ist durchaus möglich, und sogar wirtschaftlich! Ein Berechnungsmodell zur privaten Nutzung einer PV-Anlage (bis 5 kWp) mit einer Speicherlösung zur Überbrückung des Stombedarfs in der Nacht hat gezeigt, dass sich die Mehrkosten für die Speicherlösung (inkl. Austausch der Akkus alle 5 Jahre, auf 25 Jahre gerechnet) kompensieren mit den Ersparnissen durch den höheren Selbstverbrauch (Annahme 90%). Und das ist ja das Ziel jedes Kunden, das Gefühl zu haben autark zu sein.

Aus technischer Sicht ist das relativ einfach zu regeln und mittlerweile ist auch ein Wechselrichter am Markt, der diese Lösung bereits beinhaltet.

Einen weiteren Einwand muss ich zur Terminwahl des KLIEN stellen. Jetzt hatten sich alle daran gewöhnt, dass die Einreichung irgendwann im August stattfindet, aber selbst hier kann man mit nichts rechnen. Die wenigsten Kunden haben für heuer jetzt schon Angebote und ich befürchte, dass das Förderkontingent dadurch unausgeschöpft bleibt – ist aber nur ein Vermutung und Skepsis meinerseits…

Ing. Klemens Neubauer
Projektleiter – Innovation und Entwicklung Solar

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S.g. Herr Kronberger!

So kann man auch Förderungen vergeben um der Öffentlichkeit einen kurzen Augenblick zu vermittel.
Das es Herrn Mitterlehner ein Anliegen ist Ökostrom sei in Österreich willkommen.
Nach näherer Betrachtung ist es leider Gottes ein wiederholter Versuch Förderungswerbern um Ihr Recht zu betrügen!
Wenn ein Teil der Strafen zu Kioto Verfehlungen an Förderungsmittel ausgegeben würden.
Wäre jeder Förderungseuro wahrscheinlich 2 Euro in der Staatskasse Wert! (Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Autobahnmaut, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Müllabfuhr, Kommunalsteuer, Wasser und Kanalgebühren, Kapitalertragssteuer, Kest, Kraftfahrzeugsteuer, Mineralölsteuer, …. Zumindest eine sehr lange Liste die der Staat als Einkommen bekommen würde wenn er Förderungen vergibt!

Mit freundlichen Grüßen
Kern Andreas – Geschäftsführer Elektro Kern GmbH

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Liebe Redaktion,

seit drei Jahre bin ich nun unter anderem zuständig für den österreichischen Photovoltaikmarkt und auch für den Erfolg unserer Partner vor Ort.

Allmählich weicht mein anfängliches Gefühl von Mitleid, für den umweltbewussten Nachbarn, wegen zögerlicher Unterstützung seitens der Politik nun mehr dem Gefühl von Unverständnis und Ärger.

Als Deutscher wundere ich mich zu oft über die Politiker in meinem Lande, doch so offen wortbrüchig wie es die derzeitige Politik dieses Wirtschaftsminister in Person von Herr Mitterlehner ist sucht seinesgleichen.

Der Bürger in meinem geliebten Nachbarland wird so schamlos ausgebeutet über eine Ökoabgabe das man Rot werden müßte. Die Gelder landen anschließend zweckentfremdet in irgendeinem Haushaltsloch, im Bau von Schneekanonen oder weiß der Teufel wo.

Da ist man fast sprachlos …

Mit den besten Wünschen zur baldigen Abwahl,
Dipl. – Ing.oec. Matthias Beck – Sales, Central & Eastern Europe – SMA

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Ich hab das gestern schon im Kleingedruckten der „Jubelmeldung“ entdeckt. Einfach unfassbar ………… es wird suggeriert, alles getan zu haben um PV endlich auch bei uns „anständig“ zu unterstützen, und dabei wird alles unternommen, um ja keine unabhängige, private Stromproduktion wirtschaftlich zu ermöglichen. Bravo!!! …… so ist uns das Schlusslicht noch lange sicher.

Eridian – Bio-Pferdehof

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Sehr geehrter Herr Minister,

der Photovoltaikverband Austria hat seine Mitglieder über den Entwurf des neuen Ökostromgesetzes informiert.
Grundsätzlich begrüße ich, dass jene, die einen Antrag bis zum 31.12.2010 gestellt haben, bevorzugt behandelt werden um endlich die langen Wartezeiten zu verkürzen, jedoch nicht mit einem Abschlag von 30%!
Um eine tarifgeförderte Anlage zu errichten muss sowieso schon sehr viel „Liebe“ für die Photovoltaik im Spiel sein, wenn das Ganze dann noch mit einem Abschlag von 30% ist, rechnet sich das einfach nicht!
Wo bleibt die Wertschöpfung wenn wir als PV-Installateure dann gezwungen sind Module und Wechselricher aus Asien zu montieren weil die viel günstiger sind als zum Beispiel ein österreichisches Produkt?
Das kann es nicht sein! Hier werden schon wieder nur Großkonzerne bevorzugt, die einfach andere Preise machen können als ein „kleiner“ österreichischer Betrieb!
Es sollte aber auch in Ihrem Interesse als Wirtschaftsminister sein, das Arbeitsplätze in der Region bleiben.

Ich hoffe Ihnen einen Anstoß geben zu können um endlich ein vernünftiges Ökostrom zu machen!

Mit freundlichen Grüßen
Markus Unger- Elektrotechnik Unger

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Einen schönen Tag!

In welche Hände will man die Erzeugung von Alternativenergie legen?

Die Bereitschaft einer breiten Bevölkerungsschicht in alternative Energie zu investieren, ist da. Das zeigt auch die lange Warteliste bei der Einreichungsstelle der OEMAG.
Von einer effizienten Investition in eine 5-20 kWp Photovoltaikanlage (an oder auf einem Gebäude) kann bei der geplanten 30%igen Kürzung des Einspeisetarifs nicht die Rede sein.
Bei Anschaffungskosten einer 10 kW Anlage von derzeit ca. 35.000,-Euro (bei PV Modulen aus Österreich und nicht mit eingerechneten Wartungs- und Versicherungskosten) mit einem Einspeisetarif von 26,6 Cent/kWh, würde das Finanzamt von einer Liebhaberei sprechen (derartige Verfahren sind derzeit beim Finanzamt anhängig)

Die Förderansuchen auf eine Tarifförderung wurden mit einem auf 13 Jahre festgelegten Fördersatz von 38 Cent/kWh gestellt. Warum soll das gerade jetzt, wo bei der derzeitigen Atomkatastrophe so rasch wie möglich auf alternative Energiequellen umgestellt werden muss, geändert werden?

Die Materialkosten sind im letzten Jahr gesunken aber nicht um 30% deshalb ist auch die geforderte Einspeisetarifsenkung nicht gerechtfertigt und macht Investitionen in eine Photovoltaikanlage unrentabel.

Unrealistische Förderungen wie z.B. für eine Freistehende Photovoltaikanlage über 20 kWp mit einem Einspeisetarif von 17,5 Cent sollten lieber gleich gestrichen werden, denn mit diesem Tarif ist eine Investition ohnehin unrentabel.

Die aktuelle Lage betreffend Atomstrom zeigt, würde man die Folgekosten und die Kosten für die Endlagerung des Abfalls in den Strompreis mit einrechnen, dass es ein unweigerliches Aus für Atomstrom geben muss. Die Zukunft der Energieerzeugung liegt in alternativen Energiequellen. Ein Teil der Energieerzeugung kann in die Hände der Bevölkerung gelegt werden und hierfür ist die Stromerzeugung mit Photovoltaiktechnik besonders gut geeignet, da bei dieser Technik ein Großteil der Bevölkerung aktiv daran teilnehmen kann.

Der Bürger, sprich der Staat, soll Zahlungen für bankrotte Banken und Staaten, für korrupte Führungskräfte und fehlgesteuerte Politiker übernehmen. Ganz zu schweigen wer die Folgen von Atomkraftwerks Unfällen zu tragen hat. Will die Bevölkerung ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen, werden die Unterstützungen auf ein Minimum gekürzt.

Ich habe vor 21 Jahren ein Installationsunternehmen mit den Schwerpunkten Thermische Solarenergie, Biomasseheizungen und Photovoltaik gegründet. Für die Forcierung von Alternativenergie sind Förderungen sehr wichtig, aber es muss gleichzeitig auch das Energiebewusstsein der Bevölkerung durch ein dementsprechendes Steuersystem gelenkt werden. Schlecht angepasste und stark schwankende Tariffördersätze und Direktförderungen sind nicht geeignet dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen und das Energiebewusstsein der Bevölkerung zu ändern.

Die Politik ist gefordert die Weichen endlich richtig zu stellen – nämlich zugunsten der Bevölkerung!

Politiker werden von der Bevölkerung gewählt und sollen für die Bevölkerung regieren und nicht Marionetten der Wirtschaft und Lobbyisten sein.

Mit sonnigen Grüßen
Emil Blaim – Der Solar- & Pelletsprofi

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S. g. Hr. Kronberger !

Ich finde dies als schweren Rückschritt, auf dem Rücken der PV Anlagenbauer – überhaupt bei den Kleinanlagen unter 20 kWp wo auch hier in Österreich keine Superpreise erzielt werden können, solch eine Preisreduktion hinzunehmen. Kein Anlagenbauer kann dies Kostendeckend realisieren.
Hier wird wieder der Eigenbau und Pfusch gefördert. Elektrobetriebe haben hier keine Chance bzw. die sogenannten Green Jobs.
Diese Reduktion ist nur dann teilweise gerechtfertigt, wenn der Förderzeitraum von 13 Jahre auf 20 Jahre wie in DE verlängert wird.

Ein kW-Preis bei 20 Jahren wäre für die kleinen Anlagen 32 Cent und für die Großen 29 Cent in einem Rahmen.

Noch dazu, wo die Fossilen, Atomaren Klimaauswirkungen abzusehen sind und nirgends noch Kosten enthalten sind, um das ganze überhaupt zu reparieren was der Mensch der Natur schon angetan hat.

Zumindest ist mit dem vorliegenden Entwurf kein PV-Boom erreichbar.

Schöne Grüße,
Ranftl Andreas – Zimmermeister

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Optimal, dann ist die PV-Anlage zumindest nicht mehr wirtschaftlich, und PV stirbt in Österreich. Ein Hoch der Atomkraft. Bin mir sicher unser Wirtschaftsminister wird von ganz besonders guten Leuten beraten.

Ich glaube nicht, dass er weis, was er sagt. Währe interessant ob er selber eine PV-Anlage hat.

Es lebe mein Arbeitsplatz.

Mit freundlichen Grüßen
Gerald Rohrweck – Hörmann Interstall GmbH & Co.KG

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Sehr geehrter Herr Wirtschaftsminister Mitterlehner!

wie ich von unserer Interessensvertertung PV Austria am 25.03.2011 informiert wurde, sollen mit dem aktuellen Vorschlag zum Entwurf des Ökostromgesetzes alle jene bevorzugt werden, die einen Abschlag von 30% in Kauf nehmen, das, sg. Hr. Bundesminister ist eine Ungleichbehandlung der Förderungswerber, da die Förderungsrichtlinien im bisherigen Ökostromgesetz andere waren. Somit werden wieder nur Besserverdiener bevorzugt, und die breite Masse der „Häuselbauer“ bleibt auch diesmal auf der Strecke.

Diese Entscheidung, sollte sie kommen, wird zur Folge haben das der Österreichische Photovoltaikmarkt und somit die Erzeugung sauberer Energie noch weiter einbrechen wird.
Das Gejammere der staatlichen Stromerzeuger über eine „gefährdete Versorgungssicherheit ohne neue Kraftwerke“ wird dadurch auch nicht weniger werden.

Scheinbar muss eine Branche die in Österreich am Ökostrommarkt zum Zug kommen will einen Lobbyisten wie unseren ehemaligen Kanzler, Hr. Gusenbauer im Falle der Windenergie beschäftigen und schon werden, wie vor ca. 2 Jahren vermehrt Fördermittel dorthin umgeleitet.

Es ist für die Österreichischen Staatsbürgen nicht nachvollziehbar warum für die Rettung diverser Banken aus dem selbsverschuldeten Dilemma kurzfristig Milliardenbeträge lockergemacht werden, die letzlich von uns allen zurückgezahlt werden müssen , für sinnvolle Förderungen erneuerbare Energie aber kein, oder nur wenig Geld vorhanden ist, das jetzt noch weiter gekürzt werden soll.

Wie uns die tragischen Vorfälle in Japan zeigen ist die Zeit jetzt reif für eine Trendwende in der Stromerzeugung, und wie uns die aktuellen Wahlen im Falle der CDU in Deutschland zeigen auch in der Politik, solange noch Zeit dazu ist, denn das anstecken von grünen Zweiglein an den schwarzen Hut kurz vor den Wahlen ist schon dort gründlich „in die Hose gegangen“ !

Das wollen wir Wirtschaftstreibende doch alle nicht, oder . . .

Mit den Besten Grüssen aus Oberösterreich

Silvia Zmelik – ÖKOENERGIESYSTEME- WASSERTECHNIK – HANDEL U. PLANUNG

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Lieber Herr Mitterlehner,

wir sind ein junges, kleines aber relativ schnell wachsendes Unternehmen, dass sich auf den Sektor Photovoltaik spezialisiert hat. Wir beschäftigen uns mit PV seit 2003 – leben können wir aber erst seit 2009 davon. Wir haben heuer die Umgründung vom Einzelunternehmen zur GmbH gemacht und einen Mitarbeiter aufgenommen. Brauchen würden wir aber eigentlich mindestens 2 – da aber die Fördersituation so unzuverlässig ist, haben wir nicht den Mut noch einen aufzunehmen. Im Jahr 2010 hat unser Unternehmen einen Netto-Umsatz von 1,5 Mio erwirtschaftet. Da die Förderungen im Ausland die Modulpreise ziemlich hochhalten, würde Ihre Novellierung für uns ein herber Rückschlag sein. Ich will jetzt gar nicht die positiven Effekte alle aufzählen – denn Sie wissen sehr genau dass Österreich von den Förderungen wieder profitiert – das ist ja kein rausgeworfenes Geld!
Wir hoffen sehr, dass Sie sich diese Novellierung nochmals durch den Kopf gehen lassen.

Liebe Grüße,
Silvia Hubmann, GF und Manfred Stani, GF – STANILUX GmbH

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin als Anlagenbetreiber und Errichter der Meinung, dass die Senkung der Einspeisevergütungen bei der PV schon längst überfällig war und das diese Reduktion sich positiv auf die Anlagenpreise auswirken wird.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Kreimel – Solarpeter

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Sehr geehrter Hr. Wirtschaftsminister!

Ich wende mich an Sie, weil es die Dringlichkeit der Situation erfordert.
Ich bin Abteilungsleiter in einem österreichischen Betrieb mit ca. 100 Mitarbeitern. (Das sind mehr als 90 Familieneinkommen in unserer Region Mostviertel)
Im Zuge Ihrer so genannten Wirtschaftskrise, welche ich Banken – bzw. Industriesanierungskrise nennen möchte, gingen viele Arbeitsplätze verloren. (auch mein damaliger VOEST Technikerarbeitsplatz existiert nun nicht mehr …)
Aus dieser Situation heraus gelang es uns, in dem seit 50 Jahren bestehenden Unternehmen, 2 neue Geschäftsfelder aufzubauen. Seit 2009 gibt es nun bei uns die Abteilungen Photovoltaik und Biogas bei Hörmann Interstall.
Die Photovoltaikabteilung hat (hatte) bis zum Jahreswechsel 2009/2010 einen Mitarbeiterstand von 20 Personen. Das waren 19 Familieneinkommen + 1 Lehrling! Es war ein harter und kostspieliger Aufbauprozess .Wir haben kräftig investiert!

Es wurden 6 Firmenfahrzeuge gekauft;
Man hat ein neues Bürogebäude für 7 hochwertige Technikerarbeitsplätze gebaut;
Wir haben Werkzeug und Betriebsmittel für mehr als 200.000€ angeschafft;
Ein neues Lager samt Lagerarbeiter wurde aufgebaut;

Jeder Euro, welcher eingenommen wurde, wurde sofort investiert bzw.
haben wir damit unzählige Kundenprojekte geplant.

Wir haben für unsere Kunden ca. 20MWp an Photovoltaikprojekten geplant, bei den jeweiligen Behörden der Bundesländer verhandelt, und dafür auch die Genehmigungen erhalten. Jetzt stehen diese bis 2024 bei der Ömag an. Das ist eine staatliche Ressourcenvernichtung!

In der Hoffnung, dass auch in Österreich die nicht aufhaltbare Energiewende einsetzen wird, haben wir viele Hürden und Risiko auf uns genommen.

Immer wieder haben Sie erwähnt, die Deckelung für Photovoltaikprojekte aufzuheben und die Hoffnung genährt.

Ich erlaube mir Sie als Minister zu zitieren: Ihre Worte sinngemäß wiedergegeben:
„Wenn der Bürger bereit ist, etwas höhere Stromkosten in Kauf zu nehmen und man Photovoltaik will, werden wir in Erwägung ziehen die Deckelung aufzuheben um den Rückstau abzubauen“

Ich saß in der 2. Reihe des Marmorsaales,- ich habe das selbst gehört! Noch öfter, habe ich in Radio, Fernsehen und Presse Ihre Bereitschaft vernommen, die Deckelung bei Photovoltaikprojekten abzuschaffen, um einen weiteren Ausbau zu forcieren.

Nun präsentieren Sie medial sehr wirksam einen Entwurf der Ökostromnovelle welcher hinter schönen Worten (sie betreiben hier keine Wahlwerbung) eine Menge Verhinderungsgründe für erneuerbaren Strom enthält.

Diese Novelle wird das Wachstum von Ökostrom und somit auch unserer Arbeitsplätze im Keim ersticken. Diese Novelle ist das endgültige Ende eines ohnehin schon von Vernichtungsgründen geprägten Ökostromverhinderungsgesetzes.

Im Namen meiner (noch -) Mitarbeiter fordere ich Sie als Wirtschaftsminister auf:
Agieren Sie als Wirtschaftsminister für alle Österreicher! (Sie sind weder explizit Industrieminister noch Minister der etablierten E- Wirtschaft) Sie wurden vom Volk gewählt für uns zu arbeiten. Es hat sie weder die Industrieellenvereinigung, der Verband der E- Wirtschaft, die e-control oder die OMV gewählt.

Schaffen Sie Rahmenbedingungen damit wir die Arbeitsplätze der Zukunft schaffen und erhalten können und auch die „stark mittelstandslastigen“ Steuern an die Allgemeinheit abliefern können.
Es sind klar die nachhaltigen Klein- und Mittelbetriebe welche unser System finanzieren. Ich wüsste nicht, was die e-control dahingehend leistet?

Stellen Sie Weichen in der Energiepolitik,- welche über Ihre Legislaturperiode hinaus eine nachhaltige Energieversorgung für Österreich sicherstellen! (Nehmen Sie Ihren Auftrag (unseren Auftrag – auch meinen) ernst und handeln Sie dementsprechend!)

Immerwährendes Wachstum für unsere weitere Wohlstandssicherung wird es aufgrund der begrenzten Ressourcen aller Art nicht spielen. Sichern wir unseren Wohlstand durch absolute Energieunabhängigkeit Österreichs. Nur durch diese Unabhängigkeit werden wir langfristig einigermaßen gut und sicher leben können! Kaum ein Land der Welt hat es aufgrund der natürlich vorhandenen Möglichkeiten leichter als Österreich.

Hören Sie nicht länger auf die falschen Propheten aus der etablierten E – Wirtschaft und anderer Besitzstandswahrer eines alten Systems. Lobbyisten der e – control welche von der Netzebene 7 bezahlt werden und für die Netzebenen 1-3 arbeiten und denen „billigen“ Strom sowie gute Absatzmärkte beschaffen, sind ungeeignet neue Konzepte zu erstellen. Sie machen hier permanent den „Bock zum Gärtner“. Fragen Sie fünfmal den Verbund, die OMV und die e- control – und Sie werden fünfmal eine komplette Vernichtung von dezentralem erneuerbarem Strom bewerkstelligen.

Alle Bemühungen im Bereich Energieeinsparung vorausgesetzt, ist es unumgänglich jetzt endlich die Erneuerbaren voranzubringen. Wir Österreicher können es uns nicht länger leisten diese Chance zu verpassen.

Nehmen Sie Ihren Auftrag ernst. Wir Österreicher sind wohlstandsträge und Raunzen gerne, während ein System es sich im verborgenen richtet. (BROT UND SPIELE – TAKTIK in der Wohlstandsgesellschaft) Seien Sie sicher, irgendwann wird die breite Masse aufwachen und zukunftsschädigende Politik abwählen. Tarnen und Täuschen geht eine Zeit lang ganz gut,- die Menschen wollen die Wahrheit wissen und hören. Der Wecker hat soeben in einigen Ländern Deutschlands geläutet. In Japan ist der Wecker 4 mal explodiert.

Wie soll es weitergehen?

Mit dem Wegfall der PV Förderung in Niederösterreich zum Jahreswechsel waren wir gezwungen erste Kündigungen auszusprechen um wirtschaftlich am Leben zu bleiben.
Von 20 Mitarbeitern mussten bereits 4 gekündigt werden.

Die restlichen Mitarbeiter haben wir bis jetzt mit Einsätzen im Ausland über Wasser gehalten.
Dauerhaft brauchen wir endlich einen Heimmarkt!
Wir können aufgrund der großen Entfernung nach Italien, Deutschland, Tschechien usw. wirtschaftlich so nicht bestehen.

Zu den 4 bereits gekündigten Mitarbeitern werden 10 weitere kommen.
Sie haben somit von 20 Arbeitsplätzen ganze 14 vernichtet und die stehen dann beim AMS
ähnlich lange wie unsere Anträge bei der Ömag. Ist das der Wunsch des Wirtschaftsministers?

Bereits gekündigt:

XXX (ehemaliger Lagerarbeiter)
XXX (ehemaliger Monteur)
XXX (ehemaliger Monteur)
XXX (ehemaliger Monteur)

Diese Mitarbeiter hoffen noch auf Ihren Wirtschaftsminister:

XXX (Elektroplanerin)
XXX (Lehrling Bürokauffrau)
XXX (Elektromeister, zertifizierter PV Techniker)
XXX (Techniker)
XXX (Techniker)
XXX (Abteilungsleiter, zertifizierter PV Techniker)
XXX (Elektromeister, PV-Aussendienst Steiermark)
XXX (Mechatroniker, PV-Aussendienst Oberösterreich/Salzburg)
XXX (Elektriker, PV-Aussendienst Niederösterreich)
XXX (Elektriker, PV-Aussendienst Niederösterreich)
XXX (PV-Elektriker)
XXX (PV-Elektriker)
XXX (PV-Monteur)
XXX (PV-Monteur)
XXX (PV-Monteur)
XXX (PV-Monteur)
Im Klartext: – Sie haben jetzt die Wahl:

Fällt der Deckel für PV bzw. gibt es vertretbare Rahmenbedingungen, verspreche ich Ihnen bis 2012 mindestens 10 neue nachhaltige Arbeitsplätze mit Familieneinkommen. Ich gebe ihnen Arbeit, welche in der Industrie keine mehr haben und jetzt beim AMS Ihr Dasein fristen.

Wir lösen Investitionen aus und bringen gleichzeitig die Energiewende voran.

Betreiben Sie Ihre Ökostrompolitik so weiter wie bisher, treiben Sie uns und eine ganze Branche in den Ruin. Umso schwerer wiegt es wenn man zeitgleich zusieht, wie weltweit erfolgreich in dieser Branche gearbeitet wird.

Wir erwarten Ihre Rückantwort,- Sie sind unser Wirtschaftsminister und wurden von uns gewählt.

Sagen Sie es jedem meiner Mitarbeiter persönlich ins Gesicht während ich Ihn kündigen muss.

Dein Arbeitsplatz ist mir nichts Wert, weil….
… die oben genannten Kräfte lieber Gaskraftwerke bauen,
… die letzten paar Euro Gewinn aus abgeschriebenen Kohlekraftwerken rausgelutscht werden müssen,
… am Zertifikatshandel (heiße Luft) sich eine goldene Nase verdienen lässt,
… wir als Europas größte Atomstromwaschmaschine gut verdienen,
… wir lieber 1000km sinnlose Gasleitung verlegen damit unsere Abhängigkeit nur ja nicht sinkt,
… Energiekonzerne Rekordergebnisse erzielen während man die Zukunft von meinem 2 jährigen Sohn verbaut,
… wir es nicht Not haben,- wir haben ja schon abgeschriebene Wasserkraftwerke mit maximalen Gewinnen,
… weil mir meine falschen Experten (Lobbyisten) nur gesagt haben was PV nicht kann,
… mir die Energieunabhängigkeit völlig egal ist,
… eine langfristige richtungweisende Entscheidung für mein Stammklientel nicht ganz optimal ist,
… weil wir die Entwicklungsarbeit grade mal lieber die anderen Länder stemmen lassen, –
wenn dann alles perfekt ist machen das unsere Konzerne ohnehin auch,
… es momentan ein besseres Geschäft ist am Ast worauf man sitzt ein wenig zu sägen, –
von diesen süßen Sägespänen leben einige ganz fett,
… weil Energie nicht in die Hand von Privatpersonen, Landwirten und Pensionisten gehört,-
und das erst dann sein darf, wenn es eine Sonnensteuer gibt.

Sehen sie Ihm in die Augen Herr Minister, – wenn die Frage auftaucht was er oder sie jetzt machen soll. Was sagt man einem jungen Familienvater mit kleinen Kindern, der ein Haus gebaut hat, die Rückzahlungen
für das Wohnbaudarlehen warten und man einen sehr guten Arbeitsplatz vor der Haustüre hatte?

Dieser junge Mann konnte aus Sonne Strom machen,- aber er kann jetzt seine Familie nicht ernähren.

Tausende können am Handel mit heißer dreckiger Luft (CO2) Millionen verdienen,- sie auch?

Sieht so Ihr Plan für unsere Zukunft aus?

Mit freundlichen Grüßen
Georg Hahn – Hörmann Interstall GmbH & Co. KG

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Sehr verehrter Hr. Kronberger

An und für sich kann ich dieser Vorgehensweise von BM Mitterlehner schon was abgewinnen, nur die 30% Kürzung ist nicht akzeptabel – für mich ein realistischer Werte wäre eine Kürzung von 10 %.

Beste Grüße
Ing. Mag.(FH) Rainer Gruber –Geschäftsführer – PEW Technik + Service GmbH

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Strategie unserer Bundesregierung ist nicht nachvollziehbar.
Ich schlage vor, dass praxisorientierte Energietechniker bzw. Experten, welche die technische Umsetzung von sogenannten Smart Grids in Europa real durchführen bzw. durchführen sollen, diesen Entwurf reviewen!

PV-Anlagen sollen zukünftig Spitzenlast in Smart Grids abdecken, bei der Errichtung von PV-Anlagen auf Freiflächen über 20kWp werden lt. Gesetzesentwurf 17,5 Cent/kWh als Einspeisetarif verrechnet.
Keinen weiteren Kommentar.

Die Betreiber von AKWs werden sich freuen, mit dieser Strategie wird es keinesfalls einen Ausstieg aus der Kernenergie in Europa geben!

Mit sonnigen Grüßen
DI Wolfgang Brandl – WBET

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Einen guten Morgen

Es ist wirklich nicht einzusehen diese Raubrittermethoden zu akzeptieren. Die zuständigen Herrn haben wohl die Ereignisse in Japan verschlafen. Ist wieder typisch für unsere Volkszertreter, die beweisen wieder Rückgrat wie eine NACKTSCHNECKE. Iich bin keinesfalls gewillt diese Änderung zu akzeptieren, und Bitte Sie möglichst vehement dagegen zu Protestieren.

MNfg
Permoser Christian – Elektro Permoser

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Sehr geehrter Herr Minister,

eine Bevorzugung von Kunden, welche freiwillig auf 30% der Tarifförderung verzichten würde für mich bedeuten, das ich die falsche Ware eingekauft habe und dringend eine Billigware organisieren muß. Ich weiß nicht ob das meine Firma aushält!

Mit freundlichen Grüßen
Holleis Georg Rudolf – Holleis – Großhandel für Solar- und PVAnlagen

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Sehr geehrter Herr Kronberger,

ich halte den Vorschlag des 30% Abschlags für eine Augenauswischerei und die Förderung ist völlig unzureichend. Auch hier sieht man, dass sich der Machteinfluss des Verbundes durchgesetzt hat.

Die Förderhöhe für Photovoltaik ist damit jetzt unter dem Level von Deutschland obwohl die aktuellen Kosten noch mindestens 20% über den Kosten in Deutschland sind! Ich habe eine 10 kWp-Anlage geplant und werde sie wahrscheinlich jetzt nicht machen. Mein ÖMAG-Antrag wurde mit einer Zahl von über 800 gereiht und seither habe ich seit einem halben Jahr nichts mehr gehört!!!

So kann man sicher sein, dass der weitere Ausbau von erneuerbarer Energie auf dem scheinbar gewünscht niedrigen Level bleibt!!

Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
Willi Assmann

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Sehr geehrter Herr Kronberger, liebe Interessenvertretung!

Ich erlaube mir, meiner Meinung durchaus Raum zu geben, dass die Förderung mit 30% Reduktion sehrwohl gerechtfertigt und marktkonform ist.

Wir bauen dzt eine 10 kWp Anlage um ca. 32.000,- (inkl. Ust). Die Förderhöhe empfinde ich persönlich angemessen.
Natürlich wäre ein Fördermodell mit finanziellen Gewinnen interessanter, aber warum sollen einige Große, welche diese Finanzgewinne im Auge haben, (EVN, ENERGIE AG, VERBUND, ….) diese auf Kosten der Allgemeinheit lukrieren.

Ein privater Betreiber baut mit dieser Förderung sofort, weil hier nicht nur finanzielle, sondern auch ideeelle Motive, vorhanden sind.

Wenn wir dafür die Deckelung wegbekommen (wenn möglich ganz!) dann bitte sofort!!!

Ich möchte mich persönlich, aber für das ausgezeichnete „Lobbying“ (darf man das heute noch positiv verwenden?) bedanken!!!!

Sonnige Grüße,
Ing. Werner Kiselka – Umwelttechnik GmbH

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S.g. Herr Kronberger!
S.g. Damen und Herren!

Seit zweieinhalb Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema PV, organisiere Einkaufsgemeinschaften und Infoveranstaltungen.
Die österreichische Förderlandschaft, zum einen „Stop and Go“ beim Klimafonds, zum anderen „Wait“ bei der OeMAG, verursacht selbst vergleichsweise höhere Investitionskosten durch ständig neu angelernte Fachkräfte, die zu Weihnachten wieder gekündigt werden, viel bürokratischen Aufwand.

Je nachdem welche Renditevorstellungen man hat, kann man nun sagen eine 30 %ige Absenkung sei zuviel oder zuwenig. Ich persönlich würde diese Absenkung jedoch akzeptieren, bei:

WEGFALL der Deckelung
Klarer VORRANG für Ökostrom im Netz
STEUERBEFREIUNG: Wegfall der Mehrwertsteuer auf die Investitionskosten, Wegfall einer etwaigen Einkommenssteuer auf die PV – Erträge
TARIFFÖRDERUNG auch für kleine Anlagen unter 5 kWp (Investförderung hält nur die Preise hoch!)

Mit freundlichen Grüßen
DI Klaus Unterhuber

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Ich persönlich kann die politische Kaste und deren Handlanger (Lobbyisten oder wie man sie auch immer bezeichnet) kaum mehr ertragen.

Auf sachlicher Ebene ist mein Vroschlag, dass Sie die 30 % (vielleicht gehen 20 oder 25 % auf 20 Jahre oder ähnlich) verhandeln und auch für die Zukunft eine Regelung erreichen, die den PV-Strom in Österreich ermöglicht.

Viel Erfolg!

Schönes Wochenende!
R. Schrayvogel

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Sehr geehrter Herr Wirtschaftsminister,

wie stellen Sie sich vor, dass Betriebe wie wir es sind in Österreich überleben sollen?
Anstatt mehr Fördergelder in Photovoltaik zu investieren werden Millionen veruntreut und für unsinnige Projekte zur Verfügung gestellt.

Ich ersuche Sie um Aufhebung der Deckelung von 2,1 Mio. Budget für Photovoltaik und belassen Sie den Einspeisetarif dabei wie er im Ökostromgesetz 2011 festgelegt wurde.
Senken Sie ihn nicht um 30% !!!!
Stellen Sie die Summe von 21 Mio. plus die versprochenen 43% für erneuerbare Energie gesamt zur Verfügung und unterteilen Sie nicht in Photovoltaik (2,1 Mio.) und übrige Ökostromanlagen (18,9 Mio.) !!!

Um die Kioto-Ziele zu erreichen bezahlen wir lieber für CO2 Zertifikate aus dem Ausland, anstatt Photovoltaik in Österreich wie z.B. in Deutschland zu fördern!!!

Wussten Sie, dass mit der Sonnenenergie, die an einem einzigen Tag die Erde erreicht, der gesamte Energiebedarf der Menschheit 180 Jahre lang gedeckt werden kann? In einer Zahl ausgedrückt, schickt die Sonne täglich 960 Billionen kW Energie zur Erde. Und die können wir kostenlos für die Stromerzeugung nutzen!

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Dorfer- Geschäftsführer PV Line

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S.g. Redaktion!

Ich interessiere mich nun schon seit längerem für eine PV-Anlage und verfolge schon seit mehreren Wirtschaftsministern die politische Haltung dazu. Viele meiner Vorredner haben es bereits angedeutet: Die schwarzen Wirtschaftsminister agieren hier als Lobbyisten der Großkonzerne. Die Kompetenzen eines Umweltministers hier sind mir schleierhaft. Es macht gar nichts zig-Millionen in CO2 Zertifikate ins Ausland zu verschieben, aber sinnvolle Investitionen im Inland werden blockiert. Völlig unverständlich. Ebenso sinnfrei scheint mir diese Sache mit den Deckelungen zu sein. Reine Blockadepolitik. Nun auch noch die Tarife kürzen ist typisch, wundert mich gar nicht.

Die reine Frechheit finde ich die Vergabemodalitäten der Klien-Förderung. „First come-first serve“ – warum nicht gleich in einer Arena darum kämpfen lassen? Auch heuer werde ich es wieder versuchen, aber wahrscheinlich auch heuer wieder nicht berücksichtigt werden.
Das ganze Thema ist leider zum Abgewöhnen.

Trotzdem habe ich mir vorgenommen, in eine Anlage zu investieren. Ich bin meinen Nachkommen verpflichtet, Nutznieser ist halt leider auch diese unsägliche Politik.

Josef Kaindlstorfer

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Hallo!
Es tut schon verdammt weh was bei uns derzeit wieder abgeht. Ich verstehe nicht, was global noch passieren muss, damit ein ernsthaftes Umdenken stattfindet.

Beste grüße aus Graz
Mag. Christian Metschina – Referent – Energie und Biomasse

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Guten Tag Herr Mitterlehner!

Als Angestellter bei einer Firma wo Photovoltaik eine Zukunftsorientierte Abteilung ist, möchte ich mich zu der Ökostrom-Novelle zu Wort melden! Wie Sie uns versprochen haben, wird die Warteliste bei dieser Form heruntergesetzt. Aber meinen Sie nicht dass es auch anders geht? Wenn die Tarife um 30% gesenkt werden, wird es mit Sicherheit so sein, dass 95% der Wartenden Antragsteller Ihre Pläne in den Sand setzen. Und ich kann Ihnen genau schildern warum.

Bei den jetzigen Tarifen (38Cent/kWh bis 20kWp) liegt die Amortisationszeit bei etwa 8 bis 9 Jahren. Wenn die Tarife um 30% gesenkt werden (Das wären dann 26,6Cent/kWh), steigt die Amortisationszeit etwa so hoch, dass sich die PV-Anlage in den 13 Jahren (So lange wie ich die Tarifförderung in Anspruch nehmen darf) abbezahlt hat. Denken Sie dass bei dieser Amortisationszeit die Senkung der Tarifförderung gerechtfertigt ist?

Meiner Meinung nach (Und sicher vieler anderer auch) sollte es nochmal gut durchdacht werden, ob man nicht bei dieser Tarifsenkung, wenigsten die Laufzeit etwas höher setzen sollte. Denn laut Ihrem Zitat „Selbst diese Tarife liegen immer noch auf dem Niveau in Deutschland, wo die Mittel zuletzt gekürzt worden sind. Wir sind daher überzeugt, dass die Tarife gut angenommen werden“, sagt Mitterlehner“ (Quelle: http://www.bmwfj.gv.at/Presse/AktuellePressemeldungen/Seiten/MitterlehnerÖkostrom) sollte die Laufzeit auf 20 Jahre erhöht werden, wie es auch in Deutschland der Fall ist!

In Deutschland liegen nämlich die Tarife bei 28,74 Cent/kWh und die Laufzeit liegt wie ich schon erwähnt habe bei 20 Jahre. Wie wollen Sie da bitte begründet behaupten, dass wir mit der Tarifförderung auf dem Niveau von Deutschland sind? Mit dieser Tarifsenkung wird nur verhindert dass dieses Interessante Thema Photovoltaik unter die breite Maße kommt.

Wenn Sie wirklich daran Interessiert sind, dass die Österreichische Bevölkerung bei dem Thema Erneuerbare Energien mitwirkt, sollten Sie vielleicht alles nochmal überdenken!
Weiteres sind viele Arbeitsplätze gefährdet (Auch meiner!). Da wir ja gerade erst eine Wirtschaftskrise überstanden haben, würde dann die Arbeitssuche sehr schwer! Es erfordert Zeit und Arbeit eine gute Lösung zu finden, aber ich (Und sicher sehr viele andere) wäre Ihnen sehr Dankbar wenn die Tarifsenkung nicht in Kraft treten würde!

Hochachtungsvoll
Patrick Eibenberger – Hörmann Interstall GmbH & Co.KG

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Sehr geehrter Hr. Minister Mitterlehner
Sehr geehrter Hr. Kronberger,

So wie es jetzt, beim Lesen der Novelle des neuen ÖKOSTROM Gesetzes 2011 den Anschein hat, wird wieder eine Chance vertan, Photovoltaik in Österreich auf den richtigen Weg zu bringen.

Jahrelang mussten sich die Bürger in Österreich in den verschiedenen Bundesländern mit guten (NÖ) bis überhaupt keinen Anlagenförderungen begnügen. Die Probleme mit der Kombinierbarkeit der Landesförderungen mit der Bundesförderung bzw nicht Kombinierbarkeit ist auch der Ausdruck der österreichischen Fördersituation.

Bedingt durch das Atomunglück in Japan, hatte die Ankündigung des neuen ÖKOSTROMGESETZES vorerst Hoffnung für erneuerbare Energie aus Photovoltaik aufkeimen lassen.

Die Novelle des neuen ÖKOSTROMGESETZES hat jedoch, bedingt durch die Reduzierung der Tarife, diese Hoffnung stark gedämpft. Bitte bedenken Sie, dass diese Reduzierung der Tarife dazu führen wird, dass viele Investitionen in der Photovoltaik nun doch nicht durchgeführt werden.

Gerade jetzt , bedingt durch das Atomunglück in Japan, kommt es bei vielen Menschen endlich zu einem Umdenken in der Energiepolitik und auch zu einem Umdenken bei der eigenen Energieversorgung. Viele Österreich sind bereit in Alternativenergie zu investieren.
Sie als Politiker hätten die Pflicht dafür zu sorgen, dass vernünftige Rahmenbedingungen durch Gesetze geschaffen werden, damit solche Investitionen für den einzelnen Österreicher auch gefördert werden.
Dadurch könnte Österreich im Bereich der Green Jobs sicher weitere Arbeitsplätze schaffen.

Vielleicht, so hoffe ich wird Sie die Opposition bei Zustimmung zu diesem Gesetz doch zu einer Beibehaltung der derzeitigen Tarife drängen, bzw. zwingen Das Umdenken sollte jedoch auch von Ihrer Seite kommen Herr Wirtschaftsminister!!!

Mit sonnigen Grüßen
Reinhard M. Storch – MHH-Solartechnik Österreich

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Sehr geehrter Herr Mitterlehner!

Die Freude war groß über die Nachricht des Abbaus der Warteliste für PV-Tarifförderanträge.
Die Kürzung des Tarifes um 30 %, der ja weiterhin nur für 13 Jahre garantiert bleiben soll, hat jedoch der Freude wieder ein abruptes Ende bereitet.
Meine Firma hat mit 7 Kunden um eine Tarifförderung (meistens 20 KW) angesucht. 4 davon haben mir schon unmissverständlich mitgeteilt, dass die 30 % zum Ende des Projektes führen würden. 2 signalisierten dennoch Interesse, wenn auch gedämpft. 1 konnte noch nicht kontaktiert werden.
Ich ersuche sie diese Ökostromnovelle nochmals zu überdenken, 30 % Tarifreduktion würgt den Großteil der Projekte ab, gibt der jungen PV-Wirtschaft den nächsten Dämpfer und gefährdet Arbeitsplätze.
10 % Kürzung wären mMn verkraftbar wenn auch (gerade in Zeiten wie diesen) kein positives Signal an die Energiewende, die wir so dringend brauchen.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Gerhard KRONISTER

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Sehr geehrter Herr Minister Mitterlehner,

Bezieht sich auf Photovoltaikalagen:
Für unser Unternehmen sind unter anderem folgende Aspekte sehr wichtig:
1.) Wirtschaftlichkeit einer Unternehmung
2.) Investitionssicherheit
3.) Abbau von Bürokratie

Mit Bedauern lese ich, dass die geplante Novelle des Ökostromgesetzes kaum Nutzen stiftet und erst recht keinen Boom auslösen wird, wie in einer Presseaussendung von Ihnen angekündigt.

Durch die Reduzierung des Einspeisetarifes um 30% für die „Warteliste“ ist die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage nicht gegeben.

Es handelt sich hier um eine einmalige Aktion. Ein langfristiges Konzept zu einer Entwicklung dieser Zukunftsbranche ist beim besten Willen nicht zu erkennen. Wie kann man hier als Unternehmen in Mitarbeiter, Geschäftsausstattung, Schulungen, Maschinen und andere konjunkturfördernden Maßnahmen investieren, wenn man nicht weiß, wie es im nächsten Jahr weitergehen soll?

Bitte beachten Sie, dass bald osteuropäische Arbeitskräfte in Österreich tätig werden dürfen. In der Slowakei gibt es z.B. seit Jahren attraktive Einspeisetarife und die Photovoltaik – Branche mit Ihrem Einzugsgebiet (Bebauer, Anwälte, Finanzierer, Konsumente und und und) hat sich sehr stark und professionell entwickelt. Die Arbeitskräfte dort können doppelt so viel und kosten die Hälfte.

Da die Ökostromnovelle auch weiterhin keine tiefgreifenden Maßnahmen zur Vereinfachung der Abwicklung vorsieht, werden umso mehr in die Abhängigkeit von Förderungen gedrängt, da die Abwicklungskosten sehr hoch sind. Als Unternehmen und schlussendlich als Konsument muss man sich den Papierkrieg erst einmal leisten können, der hier entsteht.

Zusammengefasst sind unsere drei zu Beginn genannten Forderungen nicht einmal annähernd erfüllt.

Hier fragt man sich, wozu Sie und Ihre Mannschaft sich überhaupt die Zeit genommen haben, um eine Novelle auszuarbeiten. Wieso verschwenden Sie Ihre und unsere Ressourcen mit diesen leeren Ergebnissen? Marketingmaßnahmen kann man auch günstiger haben!

Beste Grüße
Simon Niederkircher – R1 Solar GmbH

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Sehr geehrte Damen und Herren !

Ich bin Betreiber einer Photovoltaikanlage mit 5,1 KW/p. Für die Ausbaustufe 2 mit nochmals 5,1 KW/p liegen sämtliche Genehmigungen vor.
Sollte jedoch die Ökostromnovelle in der derzeitigen Vorlage umgesetzt werden, werde ich mein Geld im Ausland investieren.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Teschl

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Sehr geehrter Herr Minister Mitterlehner!

In einigen Jahren werden wir noch immer PV Anlagen verkaufen und montieren, und wenn ich vielleicht mit 75 Jahren in Pension gehen kann, habe ich meinen Beitrag dazu geleistet das Generationen nach mir in einer halbwegs sauberen Umwelt leben können.

Alleine durch den Ausstieg aus dem Euratom Vertrag, oder die Millionen die vom Bund, dem Verbund und den in Landeshand befindlichen Stromkonzernen nachgeworfen werden, die diese wiederum im Osten in fragwürdige Projekte Investieren, könnten sie sich dadurch, als Familien und Jugendminister auch den Aufschlag auf den Ökostrom, zur Gänze sparen. Diesen Ausgaben wurde nicht lange verhandelt.

Ist ein wenig Kreativität zu viel verlangt?

Zu Ihren Ausführungen über Marktreife. Früher sagten sie dazu „PV ist zu teuer“.
Wie erklären sie die Marktreife eines Atomkraftwerkes?
Wenn es marktreif wäre, würde es auch kein Problem geben es zu versichern, leider gibt es auf unserem Planeten noch keine Versicherung die ein Atomkraftwerk versichert. Das wissen sie ganz genau.
Meine PV Anlage wurde in meine Versicherungspolizze aufgenommen ohne einen Euro Aufzahlung!
Weitere unzählige Beispiele erspare ich ihnen.

Auch Arbeitsplätze könnten sie damit schaffen. Über die Lohnsummensteuer alleine, würde beim Finanzminister die Kasse ausreichend klingeln.

Erst die letzten Wahlen in Deutschland zeigten, das man mit fadenscheinigen Ausreden die Bevölkerung nicht täuschen kann.

Überdenken sie ihr bisheriges Vorgehen und legen sie bitte endlich, ein vernünftiges und faires Angebot.

Mit freundlichen Grüßen
Klimes Martin

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Sehr geehrter Herr Minister,

Neben meiner bereits installierten 5kW Überschuss PV-Anlage habe ich 2010 eine 15 kW Volleinspeis- PV-Anlage zur Förderung beantragt.
Da nach dem Begutachtungsentwurf des neuen Ökostromgesetzes der Nettotarif von 38 Cent/kWp auf 26,6 Cent/kWp gesenkt würde, werde ich die Anlage sicherlich nicht errichten, da der Betrieb der Anlage völlig unwirtschaftlich wäre.

Es ist mir völlig unverständlich, in Zeiten wie diesen (weg von der Atomkraft), einen solchen Vorschlag einzubringen.
Das Geld bleibt in den Töpfen, und der weitere Ausbau im alternativen Energiebereich steht. Stillstand statt Fortschritt.
Ich bin sehr verärgert.

Ich ersuche Sie daher höflich, den Einspeisetarif für Antragsteller 2010 bei baldiger Fördermöglichkeit nicht zu senken.
Will man die großen Stromkonzerne oder Kleininvestoren fördern und unterstützen? Ich bin mir sicher, die Antwort darauf wird die nächste Wahl liefern.

Mit der Bitte um eine Stellungnahme verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Ing. Alois Kumpfmüller,
Jungroith 11
4716 Hofkirchen/Trattnach, Oberösterreich

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Werter Herr Minister Dr. Reinhold Mitterlehner!

Ich habe den Ökostromgesetzentwurf gelesen. Ich bin von Ihren Vorschlägen völlig enttäuscht und echt frustriert:
Ich habe vor gehabt, meine 2 Photovoltaik-Anlagen in den nächsten Jahren zu erweitern. Das werde ich – ja kann ich, wenn der Gesetzesvorschlag so kommt, sicherlich nicht tun.
Ich höre und hörte aus Ihren Aussagen in der Öffentlichkeit immer wieder heraus, dass für einen Ausbau der erneuerbaren Energie eintreten. Das scheint nun mit diesem Entwurf nicht mehr der Fall zu sein. In einem kürzlich in „Unser Land“ erschienen Beitrag sind schöne Worte, sonst nichts. Politiker werden an Taten gemessen, spät. bei der nächsten Wahl.
Ihre „bremsende“ Einstellung ist im Entwurf des Gesetzes zu spüren. „Zukunftsweisend“ ist Ihr Vorschlag bei Gott nicht, wie Sie behaupten. Sie wollen nicht „überfördern“, wie Sie meinten, dass dies nicht wie in Deutschland kommt, um nicht später reduzieren zu müssen. Wir müssen überhaupt in Österreich auf ein halbwegs so großes Potential bzw. auf einen Bruchteil der Bayrischen PV-Stromanteile kommen. Da besteht Aufholbedarf. Fahren Sie einmal in OÖ über die Grenze am Inn und Sie sehen den Erfolg: Bayern macht an einem schönen Sonnentag 10 % PV-Strom, Österreich nicht 1%. Ja, ja wir haben viel Wasserkraft, aber teilweise mit verstecktem Atomstrom (Sie wissen schon, in der Nacht und am Wochenende mit billigem Atomstrom die Speicher vollpumpen).

Ich will nicht noch höhere Tarife, mir reichen als Antragsteller 38 Cent/kWh. Schön wären 20 Jahre, aber 13 tun es auch. Da wäre ein Anreiz da, die Anträge 2010 beweisen es, oder?

Der aktuelle Vorschlag sieht jedoch eine 30%ige Tarifkürzung vor, das ergibt 26,6 Cent/kWh, statt der bisherigen 38 Cent/kWp.
Bekomme ich die 38 Cent, wenn ich auf das Jahr der Reihung warte? Können Sie mir zusagen, dass ich 2019 (dem vorgesehenen Jahr meiner 2. Erweiterung) wirklich noch 38 Cent bekomme?

Ich habe bereits 3 Angebote für eine 10 kWp-Anlagenerweiterung, die für gute Anlagen zwischen € 33.000,- und € 35.100 liegen:
Jetzt rechnen Sie mir einmal vor, wie sich das mit 26,6 Cent/kWh (minus 30% von 38 Cent) ausgehen soll? Ich schaffe es nämlich nicht (bitte um Übermittlung einer Kalkulation, wenn Sie meinen, es geht sich aus!!):
Das eingesetzte Geld ist nach 13 Jahren nicht einmal wiedergewonnen.
Wir haben in meiner Gegend 900 – 1000 kWh Ertrag je Jahr (allgemeine und persönliche Erfahrungen). Wenn ich nur das günstigste Angebot nehme: 10kWp-Anlage: € 33000 Kosten, gegenüber 9500 kWh jährlicher Stromproduktion, ergibt € 32851 nach 13 Jahren, da ist nicht einmal das eingesetzte Kapital, geschweige denn Zinsen verdient. Was sagen Sie dazu als „wirtschaftlich“ denkender Mensch?
Von mir können Sie, Herr Minister, nicht soviel Idealismus erwarten, dass ich mit negativer zu erwartender Rendite Geld in die Hand nehme, nur um einen Beitrag zu erneuerbarer Energie zu leisten. Ich habe schon fast € 60000 für drei 5 kWp-anlagen ausgegeben. Ein Paar Cent dürfen wohl auch mir bleiben, wenn ich noch weiter investiere und Arbeitsplätze sichere. Mit 38 Cent wäre dies der Fall. Mit stärkerem Sinken der Anlagenpreise wird es wohl kurzfristig vorbei sein, wie Fachleute meinen. In vielen Ländern setzt man auf Sonnenstrom, nur in Österreich nicht, und das belebt den Markt und läßt wahrscheinlich die Preise für Anlagen nicht mehr so stark sinken wie bisher.
Sie verordneten und „versprachen“ den Antragstellern (auch ich habe daher 2010 zwei Erweiterungsanträge eingereicht) zuerst 38 Cent, um dann den Leuten den möglichen kleinen Gewinn wieder zu nehmen. Ich sehe ja ein, dass für die Zukunft der Tarif sachlich diskutiert gehört, aber Antragsteller 2010 so an der Nase herumzuführen, ist nicht fair.

Ich habe es auch überraschend empfunden, dass für 2011 wieder 38 Cent verordnet wurden, es hätte auch 35 – 36 Cent getan, die Anlagen wurden auch 2011 gegenüber 2010 wieder ein bisschen billiger.
Ich bin mir bewusst, dass auch Geldmittel knapp sind (auch ich bin in der Kommunalpolitik tätig und das für die ÖVP) und dass gespart werden muss. In diesem Falle wäre der überwiegende Teil der Bürger bereit (durch z.B. eine kleine Steigerung der Ökostromabgabe) einen Beitrag zur Finanzierung zu leisten. Vorausgesetzt der Staat trägt sein Schärflein dazu bei. Senken Sie beispeilsweise den Tarif für die Antragsteller 2011 oder für die künftigen Jahre um 10% oder besser genau um den Prozentanteil, um den die Anlagen billiger wurden/werden, was derzeit nicht absehbar ist.

Und noch was zur KLIEN-Förderung:
Lassen Sie es sich einmal auf der Zunge zergehen: die 30%ige KLIEN-Überschussanlagenförderung klingt zwar schön, aber von den erhaltenen 30% Fördergeldern hat der Anlagenbetreiber bereits mit dem Kauf 2/3 in Form der Umsatzsteuer wieder in das Staatsbudget „zurückgezahlt“. Die „staatliche“ Förderung ist also real nur rd. 10% der Anlage. Das ist die Wahrheit.

Die Risiken der Kernenergie erleben wir derzeit hautnah. Wann gibt es endlich Kostenwahrheit beim Atomstrom, wann werden die Endlagerkosten und Schäden an unseren künftigen Generationen im Atomstrompreis eingerechnet werden.
Und auf die irgendwann endenden fossilen Energien werden wir auch nicht immer setzen können. Es wäre höchst an der Zeit, verantwortungsvolle Energiepolitik zu machen.
Ich ersuche Sie daher höflichst, den Einspeisetarif für alle Antragsteller 2010 bei baldiger Fördermöglichkeit (2012 oder 2013) nicht zu senken, andernfalls wären PV-Anlagen wirtschaftlich nicht sinnvoll betreibbar.

Ich freue mich auf Ihre Stellungnahme und Antwort.
Monika Gaubinger, Oberösterreich

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Sehr geehrtes Wirtschaftsministerium
Sehr geehrter Herr Mitterlehner
Sehr geehrter Herr Dr. Haas

Betreffend der geplanten Ökostromnovelle möchte ich hiermit Stellung nehmen und einige Fragen an Sie richten – im Speziellen sollen meine Fragen auf den Ausbau der photovoltaischen Energie abzielen.

Zum Ersten habe ich einige Fragen zur Zielsetzung des Ökostromgesetzes bzw. dessen Novellierung.
Das Ökostromgesetz soll doch zum Ziel haben, den Anteil erneuerbarer elektrischer Energie im österreichischen Gesamtstrommix zu steigern.
Nun meine erste Frage: Ist es in den letzten fünf Jahren gelungen, mit dem bisherigem Ökostromgesetz, den Anteil an erneuerbarer elektrischer Energie in Prozentanteilen des gesamten österreichischen Stromverbrauches zu steigern?

Weiters möchte ich Sie fragen ob es richtig ist, dass es für energieintensive Betriebe Rückvergütungen der Ökostromabgabe gibt? Ist es richtig, dass auch die sehr energieintensive Beschneiung der Schipisten von dieser Rückzahlung profitiert? Ich bin selber begeisterter Wintersportler und mir wurde in einem Gespräch von der Vision einer Liftgesellschaft berichtet, wonach in Zukunft die Schipisten abschnittweise durch Kühlaggregate vor dem Abtauen bewahrt werden sollten.
Mir ist bewusst, dass ein funktionierender Wintertourismus für Österreich sehr wichtig ist, aber gerade zur Winterzeit ist die Energiegewinnung durch Wasserkraft am geringsten.
Sind sie der Auffassung, dass eine Rückerstattung der Ökostromabgabe in jedem Fall richtig ist, und wer soll Ihrer Meinung nach die fehlenden Zahlungen dieser energieintensiven Verbraucher übernehmen?

Ich musste den letzten Presseberichten zur Novellierung des Ökostromgesetzes immer wieder entnehmen, dass Ihrer Meinung nach die photovoltaische Energie die am Abstand teuerste ist.
Meine nächste Frage ist, haben Sie die Systempreisentwicklung der letzten 10 Jahre im Bereich der Photovoltaiksysteme beobachtet?

Wir sind nun 10 Jahre im Geschäftsbereich der Photovoltaik aktiv. Unserer Beobachtung nach haben sich die Systempreise für die Gewinnung elektrischer Energie mittels Photovoltaik in den letzten zehn Jahren halbiert. Das würde einer Senkung der Kosten von sechs Prozent pro Jahr entsprechen.
In Ihrem Vorschlag soll nun die Vergütung für photovoltaische Energie in einem Jahr um 30% gekürzt werden. Die Vergütung der Energie würde nun deutlich hinter der Vergütung anderer Länder zurückfallen. Können Sie als Wirtschaftsminister eine Aussage darüber machen, wie sich das auf das Wachstum der Photovoltaikbranche in Österreich auswirken wird?
Wäre aus Ihrer Sicht ein wirtschaftlicher Betrieb von Photovoltaikanlagen und der damit verbundene ökonomische Gewinn legitim?

Ich möchte noch Ihre Aussage ansprechen wonach die meisten Module aus Fernost kommen.
Hier möchte ich auf den Bericht des bmvit „ Innovative Energietechnologien in Österreich“ verweisen, demnach 2009 60,11MWpeak an Modulen in Österreich produziert wurden und rund 20,2MW peak in Österreich verbaut wurden, es wurden also 3mal mehr Module in Österreich produziert als in Österreich verbaut wurden! Bei den Wechselrichtern betrug die Exportquote sogar 99%, bei den Nachführsystemen ebenfalls eine Exportquote von 99%.
Laut dieser Studie bietet der PV-Markt 2009 2870 österreichische Arbeitsplätze.

Sind Sie der Meinung das Österreich von der globalen Marktentwicklung der Photovoltaikbranche profitiert?

Sehr geehrter Herr Minister, ich hoffe sie erkennen das Potential der photovoltaischen Energiegewinnung und nutzen die Chancen die dieser enorme Wachstumsmarkt bietet!

Mit sonnigen Grüßen
Markus Rauchenecker – marasolar – Photovoltaik