Sonnenstrompetition für Steuerfreiheit von Eigenstromverbrauch

Sonnenstrompetition für Steuerfreiheit von Eigenstromverbrauch

Der Erlass vom 24. Februar 2014 versetzt die Photovoltaik-Branche in Aufruhr. Demnach soll der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom mit einer Abgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) belegt werden, sobald die Nutzung von 5.000 kWh überschreitet.

Grundsätzlich widerspricht die Abgabe dem Bestreben den Eigenverbrauch von sauberem Sonnenstrom zu fördern. Einerseits stützt der Staat mit einem kleinen Betrag Photovoltaik-Anlagen, fördert Elektromobilität und zuletzt rief die Landesregierung in Salzburg eine Speicherförderung ins Leben. Alles Aktivitäten, die den Eigenstromverbrauch von PV-Anlagen in den Mittelpunkt stellen. Andererseits kratzt der Fiskus den letzten Cent aus den Anlagenbetreibern heraus.

Der Bundesverband Photovoltaic Austria fordert den Finanzminister auf, den wild geworden Amtsschimmel zu bändigen und den Erlass vollständig zu überarbeiten, beziehungsweise bei Bedarf die Änderung des dahinter stehenden Gesetzes zu betreiben. Das Argument seitens der Finanz, dass es das Gesetz der Elektrizitätsabgabe schon länger gibt, ist insofern nicht treffend, da erst jetzt mit dem Ausbau von Photovoltaik‐Anlagen das Problem akut geworden ist.

Start der Sonnenstrompetition – www.sonnenzukunft.at

Um Punkt 10 Uhr am 13. März wird eine österreichweite Petition zur Abschaffung der Eigenverbrauchssteuer gestartet. Man erhofft sich über 10.000 Unterschriften.

Anmerkung im Nachhinein:

Über 30.000 Personen haben unsere Petition unterzeichnet und das Elektrizitätsabgabegegesetz wurde novelliert. Siehe News vom 10. Juli 2014.